Thomas Webel (CDU), Minister für Landesentwicklung und Verkehr, übergibt Oberbürgermeister Torsten Zugehör (l.) die Fördermittelbescheide für die weitere Stadtentwicklung. Foto: Wolfgang Gorsboth

Thomas Webel (CDU), Minister für Landesentwicklung und Verkehr, übergibt Oberbürgermeister Torsten Zugehör (l.) die Fördermittelbescheide für die weitere Stadtentwicklung. Foto: Wolfgang Gorsboth

08.12.2017

Weitere 4,5 Millionen Euro für die Wittenberger Stadtentwicklung

Minister Thomas Webel brachte fünf Fördermittelbescheide

Wittenberg (wg). Weihnachtszeit, schönste Zeit? Zumindest für die Stadt Wittenberg dürfte dies stimmen, denn am Freitag, 8. 12. 2017, übergab Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel (CDU) an Oberbürgermeister Torsten Zugehör insgesamt fünf Fördermittelbescheide mit einem Gesamtvolumen von 4,5 Millionen Euro. 

„Auch wenn das Reformationsjubiläum zu Ende ist, darf und wird es in der Lutherstadt bei Investitionen keinen Stillstand geben“, betonte Webel und lobte ausdrücklich Stadtspitze, Stadtverwaltung und Stadtrat für ihre „solide Finanzpolitik, die es ermöglicht, Fördermittel mit den erforderlichen Eigenmitteln zu untersetzen.“ Die Kommunalaufsicht beim Kreis sieht dies in ihren Genehmigungsverfügungen zum städtischen Haushalt anders und fordert forcierte Einsparungsbemühungen bei den freiwilligen Aufgaben.

Der Minister erinnerte auch an seinen Besuch in Wittenberg am 23. November, damals informierte er sich über die Rahmenplanung Altstadt, Vorhaben für die weitere Gestaltung der Wallanlagen sowie für das Polizeigelände und das ehemalige K-Gebäude neben dem Neuen Rathaus. 

„An diesem Tag fand in Wittenberg auch die 130. Konferenz der Bundesbauminister statt, alle Teilnehmer waren von den mit Blick auf 2017 realisierten Bauvorhaben begeistert“, blickte Webel zurück und erinnerte an die „Wittenberger Erklärung“, die die Bauminister der Länder einstimmig verabschiedet hatten: Darin fordern sie die Fortsetzung und langfristige Sicherung der Städtebau- und Wohnraumförderung durch den Bund auf hohem Niveau. 

Das gemeinsame und koordinierte Vorgehen von Bund, Ländern und Gemeinden bei der Stadtentwicklung sei, so Webel, für die weitere positive Entwicklung der Städte und Gemeinden dringend notwendig.

„Wir sind in der Vergangenheit und in Vorbereitung auf das Reformationsfest reichlich mit Fördermitteln bedacht worden, dies bedeutet indes keinen Automatismus, auch nicht mit Blick auf das langwierige, komplizierte und personalintensive Beantragungs- und Abrechungsverfahren“, erklärte OB Zugehör. 

Bürgermeister Jochen Kirchner betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Wohnungswirtschaft und Stadtwerken beim Stadtumbau Ost und bei der Stadtentwicklung und erklärte, dass insbesondere Mittel aus dem Städtebaulichen Denkmalschutz im besten Sinne Wirtschaftsförderung bedeuteten, weil das regionale Handwerk profitiere. 

X Aus dem Städtebaulichen Denkmalschutz erhält die Lutherstadt 1,23 Millionen Fördermittel für die Oberflächengestaltung des westlichen Bereichs der Wallstraße und der Neustraße sowie für den Ausbau des Dachgeschosses im Alten Rathaus.

X Aus dem Programm Stadtumbau Ost – Aufwertung gibt es 350.000 Euro für die Konversion und Gestaltung der nördlichen Wallanlagen mit Polizeiareal (hier soll ein Durchgang zum Stadthaus geschaffen werden) und dem K-Gebäude (hier entsteht das neue Depot für die Julius-Riemer-Sammlung). 

X Aus dem Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (ASO) werden 560.000 Euro ausgereicht, unter anderem für die Baumaßnahme Stadtbibliothek und Maßnahmen zur Bekämpfung des Ladenleerstands in der Altstadt. 

X Aus den Förderprogrammen Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)/Stadtumbau Ost gibt es 85.000 Euro für die Maßnahme Integriertes Stadtentwicklungskonzepts 2030 sowie 1,424 Millionen Euro für die nördlichen Wallanlagen am Schwanenteich. X Aus dem Programm Soziale Stadt fließen 520.000 Euro in das Quartier Lerchenberg/Trajuhnscher Bach, damit werden die Kita „Struppis Rappelkiste“ saniert, Fußgängerbrücken erneuert, das Quartiersmanagement gefördert, die Haberland Straße ausgebaut sowie die Oberflächengestaltung am Platz der Demokratie (Brunnen) zu Ende geführt. 

X Ebenfalls aus dem Fördertopf Soziale Stadt gibt es 333.000 Euro für Wittenberg West für den Ausbau der Straße An der Christuskirche und die  Gestaltung des Grünzuges.





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