07.12.2017

Wittenberger Sonntag liest das Westfalen-Blatt

Probleme bei einer Bürgerversicherung

Bielefeld (ots) - Die Einnahmen steigen stärker als die Ausgaben. Da läge es nahe, dass die gesetzlichen Krankenkassen Geld durch Beitragssenkung an ihre Versicherten zurückgeben. Doch die meisten zögern, halten die Beiträge nur stabil. Zur Begründung verweisen sie darauf, dass die Menschen älter werden. So verlängere sich die Zeit, in der sie mehr Geld aus der Gemeinschaftskasse empfangen als einzahlen. 

Wer dieses Sicherheitsdenken für übertrieben hält oder andere Motive, zum Beispiel Gewinnsteigerung, vermutet, hat heutzutage die Möglichkeit, problemlos zu wechseln. Er sollte nur vorher genau vergleichen, ob die neue Kasse auch das Gleiche leistet. 

Die Politiker aber müssen angesichts absehbar rückläufiger Einnahmen ein zukunftsfähiges Konzept entwickeln. Die SPD tritt für eine Bürgerversicherung ein. Diese würde auch Selbstständige, Beamte und grundsätzlich alle Privatversicherten einbeziehen und die Einnahmebasis verbreitern. Andererseits birgt so ein gravierender Einschnitt in ein System und die Vertragsfreiheit rechtliche Probleme. 

Mehr noch: Deckt die Bürgerversicherung nur Mindestausgaben ab, stärkt sie den Trend zur Zwei-Klassen-Medizin noch.





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