13.11.2017

Wittenberger Sonntag liest die Rheinische Post

Mehrfacher Skandal um einen Apotheker

Was dem Bottroper Apotheker Peter S. vorgeworfen wird, sprengt die Grenzen der Vorstellungskraft. Systematisch soll S., reich geboren als Spross einer Apotheker-Dynastie, sich auf dem Rücken der Wehrlosesten immer weiter bereichert haben - indem er Chemotherapien bewusst unterdosierte, so dass Patienten unnötig litten. Manche Infusionen enthielten überhaupt keinen Wirkstoff. Von den Krankenkassen soll S. so 56 Millionen Euro ergaunert haben. Das menschliche Leid lässt sich nicht in Zahlen fassen, nicht einmal in Worte.

Dass so etwas in unserem Gesundheitssystem möglich ist, ist der erste Skandal. Der zweite ist, dass der Beschuldigte seit einem Jahr schweigt, während die Ermittler nur im Schneckentempo vorankommen. Der dritte ist, wie sehr die Betroffenen - ungezählte Patienten von 37 Ärzten in sechs Bundesländern - allein gelassen werden von Aufsichtsbehörden in Region, Land und Bund sowie auch vielen ihrer behandelnden Ärzte. Deren Versteckspiele hinter Datenschutz sowie einem angeblichen "Recht auf Nichtwissen" sind unwürdig, feige und zynisch.





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