Waldemar Hötte, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des WZGE. Foto: Wolfgang Gorsboth

Waldemar Hötte, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des WZGE. Foto: Wolfgang Gorsboth

05.11.2017

WZGE: Orientierung für verantwortliches Wirtschaften

Internationale Konferenz: Freiheit, Ordnung, Führung

Wittenberg (WiSo). Mit der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ hat die Weltgemeinschaft erstmals eine gemeinsame Zukunftsvision entwickelt. „Dabei wird der Wirtschaft besondere Verantwortung zugeschrieben“, erklärt Waldemar Hötte, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Wittenberg-Zenrums für Globale Ethik (WZGE), „erwartet werden Innovationen und Investitionen, die nachhaltiges Wachstum und Teilhabe für alle Menschen sichern.“ 

Weltweit stehen Unternehmen nun vor der Aufgabe, die globalen Ziele in konkretes Handeln im Alltag zu übersetzen. Im Lichte von Wettbewerb, unvollständigen oder fehlenden Rechtsordnungen, kulturellen Unterschieden und der zunehmenden Innovationsdynamik erweist sich dies als große Herausforderung. Wie können Unternehmen unter wachsenden Ungewissheiten verantwortlich wirtschaften, woran sollen sie sich orientieren? Anknüpfend an diese Frage stellt das WZGE gemeinsam mit internationalen Experten Ideen und Instrumente vor und lädt herzlich zur Diskussion ein. 

Das WZGE wird im Rahmen der Konferenz den „Ethischen Kompass für gute Führung“ präsentieren. Er ist das Ergebnis eines Dialogprozesses, den das Zentrum mit Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge des Reformationsjubiläums im Sommer des Jahres in Wittenberg durchgeführt hat. Daran beteiligt waren Entscheidungsträger aus verschiedenen Bereichen wie die stellvertretende IG BCE-Vorsitzende Edeltraud Glänzer, der BASF-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht sowie der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Huber. 

In der Problemsicht bestand Einigkeit: Immer mehr Entscheidungen müssen Führende heute unter volatilen, ungewissen, komplexen und oft auch ambivalenten Bedingungen treffen. Wer hätte etwa mit dem Brexit oder der Wahl Donald Trumps gerechnet? Und wer kann die Folgen der Digitalisierung für Märkte und Gesellschaft abschätzen? 

Es zeigt sich: Bewährte und als sicher geglaubte Orientierungen geraten plötzlich unter Druck. Gute, richtungsweisende Führung wird daher umso wichtiger, aber eben auch zunehmend schwieriger. Denn sie ist selbst auf Orientierungen angewiesen, wie Prof. Dr. Andreas Suchanek herausstellte. Ein ethischer Führungskompass, der theoretisch fundiert und zugleich praktisch anwendbar ist, wird daher unverzichtbar. 

In der Konferenz geht es darum, internationale Experten einzubinden. Impulsgeber für die Konferenz sind Prof. Jeffrey Sachs (UN Sustainable Development Solutions Network), Prof. Klaus Leisinger (Globale Werte Allianz), Prof. Andreas Suchanek (WZGE), Dr. Catherine Young (Oxford Analytica Foundation) und Dr. Stephen Young (Caux Round Table for Moral Capitalism). Prof. Dr. Andreas Suchanek ist Vorstandsmitglied am Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik und Inhaber des Dr. Werner Jackstädt-Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der HHL Leipzig Graduate School of Management.




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