22.10.2017

zu „Wir lassen uns den guten Ruf unserer Stadt nicht kaputtmachen"

Nachschub an Krawallbrüdern stirbt nicht aus

Liebe Redaktion, sehr geehrter Herr Marchewka, 

leider müssen wir auch mit hohlen und wenig aussagekräftigen Meinungsäußerungen leben und können es auch. Abgesehen davon, dass uns Deutsche im Laufe der Epochen weder linke noch rechte Politik irgendwo weiter gebracht haben, was bis in die heutige Zeit hinein gilt: Dass gerade an die Scharlatane und Sprücheklopfer, Rattenfänger jener Parteien, die außer Sprüchen auf Wahlplakaten nichts konstruktives beitragen.

Überall da, wo Gewalt und Gewaltbereitschaft den Verstand ausschaltet, besteht solche Gefahr. 

Und Nachschub an Krawallbrüdern stirbt nicht aus, genau wie im Fußball. Man stelle sich nur mal woanders so etwas vor - Hamilton-Fanblock trifft auf aggressive Vettel-Unterstützer...welch Blödsinn! 

Wenn man davon absieht, haben meist Anhänger irgendwelcher Raufkommandos weder von linker noch von rechter Politik, Geschichte oder Zielen auch nur ein Fünkchen Ahnung. Dabeisein, dazugehören, saufen, mitbrüllen, feiern. Hirn dazu braucht man nicht, Leber auch bald nicht mehr…. 

Wir sollten hier in der Stadt mehr machen statt nur lobhudeln, würdigen. Repräsentieren und im Jubiläumsjahr jedes Stück Reformatorgemüse einzeln feiern. Der Wittenberger ist strapazierfähig und Touristen gewöhnt, kann prima organisieren, hilfsbereit und steht wie bei Flut und Naturereignissen zusammen. Was nicht geht, ist Ungerechtigkeit und zweierlei Maß. Und er hat sich einen gesunden Realitätssinn und Beobachtungsgabe erhalten, genau wie Skepsis und manchmal auch viel negative Dinge zu erwähnen statt ständig durch die Straßen zu laufen und "JUBEL" zu rufen. 

Dass schon Frauen belästigt wurden, bringt mich Wittenberger nicht zum jubeln, jauchzen und frohlocken. Und das hat nichts mit dem Ruf unserer Stadt zu tun, Herr Zugehör. Wahrheit ist doch, dass uns eine größere Zahl von Flüchtlingen (ob Kriegs- oder Wirtschafts-), mangels Attraktivität und Zukunftsaussicht wieder verlassen, wie den Angelteich, wo dran steht „Rentnergewässer“. 

Harry Willich, Wittenberg




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