Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Diplomatische Corps am Alten Gefängnis vor dem Besuch der Ausstellung „Luther und die Avantgarde“. Foto: Daniel Biskup

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Diplomatische Corps am Alten Gefängnis vor dem Besuch der Ausstellung „Luther und die Avantgarde“. Foto: Daniel Biskup

15.09.2017

Bundespräsident und Diplomaten im Alten Gefängnis

Bekommt Wittenberg eine Kunst-Bienale?

Wittenberg (WiSo). Im Kernland der Reformation ist die Ausstellung „Luther und die Avantgarde“ der bedeutendste Beitrag der zeitgenössischen Kunst im Jubiläumsjahr. 66 internationale Gegenwartskünstler haben sich in ihren Arbeiten mit wegweisenden Ideen und der Bedeutung Luthers bis heute auseinandergesetzt. Am vergangenen Mittwoch hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Diplomatischen Korps und hochrangingen Vertretern internationaler Organisationen die Kunstausstellung „Luther und die Avantgarde“ besucht. 

Der Besuch erfolgte im Rahmen der diesjährigen Informations- und Begegnungsreise des Bundespräsidenten sowie der Diplomaten und Missionschefs durch Sachsen-Anhalt. Die Ausstellung wie auch der singuläre Ausstellungsort, das Alte Gefängnis, haben seitens der Besucher und Medien viel positive Resonanz erfahren. Aus diesem Grund wird „Luther und die Avantgarde“ bis zum 1. November 2017 verlängert (der Wittenberger Sonntag berichtete). 

Nach der umfangreichen Instandsetzung des Alten Gefängnisses und den durchweg positiven Erfahrungen mit „Luther und die Avantgarde“ ist es dem Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Wittenberg und dem Veranstalter, der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn, ein wichtiges Anliegen, die ehemalige Haftanstalt als Ausstellungsort zu erhalten. Auch künftig soll die Kunst Besucher hier „gefangen nehmen“. Die Stiftung erarbeitet derzeit ein Konzept für die weitere Nutzung der Ausstellungsräume. Im Zentrum der Überlegungen steht die Organisation einer Kunst-Biennale, die nationale wie internationale Künstler und Kunstinteressierte nach Wittenberg locken soll. 

Geänderte Öffnungszeiten 

Die Ausstellung hat bis zum 1. November 2017 täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.




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