Peter Fasbender (l.), Claudia Lehmann und Sirko Schmidt organisieren die dritte Auflage der Nacht der Live-Musik. Foto: Wolfgang Gorsboth

Peter Fasbender (l.), Claudia Lehmann und Sirko Schmidt organisieren die dritte Auflage der Nacht der Live-Musik. Foto: Wolfgang Gorsboth

21.04.2017

Elf Wittenberger Lokalitäten beteiligen sich am 29. April

III. Nacht der Live-Musik

Wittenberg (wg). „Es war keineswegs einfach, sich auf einen Termin zu verständigen, denn wir müssen uns auch daran orientieren, was in der Stadt alles los ist“, berichtet Peter Fasbender (Brauhaus), der zusammen mit Sirko Schmidt (Josephine) und Claudia Lehmann (Schlosspavillon) wie 2015 und 2016 das dreiköpfige Organisationsteam bildet. Obwohl Josephine diesmal nicht dabei ist, weil es zu weit weg von der Altstadt liegt, ist Schmidt dabei: „Es macht Spaß.“

Die Nacht der Live-Musik werde auch künftig immer im April stattfinden, bei der genauen Terminierung sei man aber flexibel. Dass es am 29. April eine ähnliche Veranstaltung in Jessen gebe, sei kein Problem: „Wir machen die Nacht der Live-Musik für die Wittenberger“, betont Fasbender und fügt an: „Wichtig für uns ist, dass es keine Kulturtaxe gibt!“ Denn Kosten gibt es genug, die Bands müssen bezahlt werden, ebenso die Security und auch die Gema hält die Hand auf. Deshalb gibt es eine moderate Preiserhöhung, verbunden mit einer Neuerung: Erstmals sind die Bändchen im Vorverkauf erhältlich, da kosten sie wie bisher zehn Euro. An der Abendkasse werden dann allerdings 12 Euro fällig. Die Organisatoren erhoffen sich davon zwei Vorteile: Erstens könne man besser einschätzen, wie viele Besucher kommen und zweitens würden sich Musikfreunde, die bereits ein Bändchen gekauft haben, nicht vom schlechten Wetter abhalten lassen. 

Die Veranstalter setzen auf Niveau, auf ein fröhliches Kulturereignis, dabei soll das Publikum von einer Einrichtung zur nächsten wandeln, die unterschiedlichen Musikangebote genießen und nebenbei neue Lokalitäten entdecken. 

„Wir haben in diesem Jahr alle gastronomischen Einrichtungen wegen einer Teilnahme angefragt“, sagen die drei Organisatoren. Elf Lokalitäten beteiligen sich, einige machen nicht mit, weil sie wie die „Alte Canzley“ und die „Hofwirtschaft“ schon andere Veranstaltungen gebucht haben. Neu dabei sind die „Wittenberger Bierstuben“ und „Wittenburger“. 

Die Nacht der Live-Musik ist die Nachfolgerin der 2008 wegen „Müll und Brüll“ (Fasbender) eingestellten Kneipenmusiknacht. Alle Konzerte finden drinnen statt mit Ausnahme des zum Brauhaus gehörenden Beyerhofes. 

Rund 1.700 Besucher waren im vergangenen Jahr zum Musikhören in die Altstadt gekommen, in diesem Jahr wollen die Veranstalter die 2.000er-Marke knacken. Und auch auf die im vergangenen Jahr von einigen Besuchern geäußerte Kritik wegen der Blueslastigkeit der Konzerte hat man reagiert: In diesem Jahr reicht die Palette von Rock und Pop über Schlager und aktuelle Hits bis Blues und Jazz.

Jedes teilnehmende Lokal erhält aus der gemeinsamen Kasse maximal 600 Euro für die jeweilige Band, wer mehr ausgeben möchte, tut dies auf eigene Rechnung wie in diesem Jahr die „Niederlassung“. Hier treten unter dem Motto „Big Band vs. Rock“ drei Bands auf. 

Diese Lokale und Bands sind am 29. April ab 20 Uhr dabei: 

 X Brauhaus – Random (aktuelle Hits), 

X Café Fritz – Inflagranti (Schlager), 

X Café BitterSüß – Max Demian & Band (Hits der 80er Jahre), 

X Niederlassung – U 13, La Banda und Bonesetter 

X Flower Power – The Memories (Woodstock), 

X Wittenburger – Ramona (Solo Covermusik), 

X Wittenberger Bierstuben – Mr. Wiggly & Friends (Blues und Rock), 

X Haus des Handwerks – Adoxa Boreal (Rock) 

X Irish Pub – Ohren-Tod (Rock’n’Roll), 

X Schlosspavillon – Zwei im Gartenhäuschen (Coversongs), 

X Charles Bar – T’n’T ( Jazz). 

Hinweis: 

Die Bändchen zum Vorverkaufspreis von zehn Euro sind im Brauhaus, Café BitterSüss und im Schlosspavillon erhältlich, sie berechtigen zum Eintritt in allen elf Spielstätten.




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