Da freut sich die Nachwuchssportlerin des Jahres und die Experten wundern sich, als die Regie ein beeindruckendes Kampfbild der in natura eher zart wirkenden Hapkido-Kämpferin Caroline Gößling vom SV Einheit Wittenberg einspielte. Foto: Oleg Alimov

Da freut sich die Nachwuchssportlerin des Jahres und die Experten wundern sich, als die Regie ein beeindruckendes Kampfbild der in natura eher zart wirkenden Hapkido-Kämpferin Caroline Gößling vom SV Einheit Wittenberg einspielte.
Foto: Oleg Alimov

22.01.2017

Hapkido-Kämpferin Caroline Gößling beste Nachwuchssportlerin

Sportring - Sportförderpreis - Sportler des Jahres

Wittenberg (wg).   Zum zehnten Mal wurde der Wittenberger Sportring in Anerkennung des Lebenswerks vergeben, die 20-köpfige Jury nominierte Klaus Alich von der TSG Wittenberg. Alich kann auf eine mehr als 50-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Handballsport zurückblicken, unter anderem als Eliteschiedsrichter. 

 „Ich bin deprimiert, dass die öffentlich-rechtlichen Sender keine Spiele von der Handball-WM übertragen“, sagte Alich. Die auch „Sport-Oscar“ genannte Auszeichnung verlieh Ines Kramer, Finanzvorstand beim Landessportbund. 

Den Sportförderpreis für den besten Verein (400 Euro) vergab Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) an den SV Allemannia 08 Jessen, den für die beste Abteilung (350 Euro) an den SV Hellas 09 Oranienbaum, Abteilung Kraftsport. Den von T-Conet gesponserten Beamer im Wert von 800 Euro gewann der Unihockeyclub Elster, als Glücksfee betätigte sich die 20. Miss Elbenixe Henrike Tietz aus Elster, die 19-Jährige studiert Biologie an der Universität Göttingen. 

Die Sportler des Jahres 

Caroline Gößling (Hapkido, SV Einheit Wittenberg) holte sich in der Kategorie Nachwuchs Einzel mit 37 Punkten den Titel „Sportlerin des Jahres“, sie gewann 2016 unter anderem die Deutsche Meisterschaft und die Europameisterschaft. Zweiter wurde Florian Sprock (Leichathletik, TSG Wittenberg) mit 34 Punkten vor Jimi Lee Redlich (Leichtathletik, SG 75 Jessen) mit 27 Punkten. 

In der Kategorie Nachwuchs Mannschaften siegten mit 44 Punkten Philipp Rhein und Alessa Ritter vom TSV Schwarz-Gelb Wittenberg 1957, sie gewannen unter anderem die Landesmeisterschaften in Latein und Standard und zeigten mit einer Cha-Cha-Cha-Einlage auf der Bühne große Tanzkunst. Zweite wurden mit 34 Punkten die Tanzgirls & -boys des SV Turbine Zschornewitz und dritte mit 31 Punkten der Doppelvierer mit Steuerfrau U 13 vom Ruderclub Wittenberg. 

In der Kategorie Erwachsene Einzel setzte sich mit 45 Punkten der Kraftsportler Klaus Grosser vom SV Einheit Wittenberg durch, er gewann die Weltmeisterschaft im Bankdrücken. Auch der zweite Platz mit 37 Punkten ging an einen Kraftsportler – an Gert Meyerhofer vom SV Hellas 09 Oranienbaum, der 79-Jährige, der auf sieben Weltmeister- und elf Europameistertitel blicken kann, wurde im vergangenen Jahr zweiter bei der WM im Bankdrücken. Dritter wurde mit 29 Punkten Benjamin Derda vom Motorsportclub Wittenberg, er gewann 2016 unter anderem den Trabant Rallye-Cup. 

In der Kategorie Erwachsene Mannschaft konnte erneut der TSV Schwarz-Gelb Wittenberg 1957 jubeln, denn mit 47 Punkten siegten Jürgen und Kathrin Rodewald, die auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken können und sich 2015 auf Platz 25 der Weltrangliste vortanzten. Mit 41 Punkten wurde der Master-Doppelzweier der Männer vom Zschornewitzer Ruderclub zweiter und Platz drei ging mit 33 Punkten an die Handballer vom TuS 1947 Radis, der Oberligist gewann gestern Abend das Heimspiel gegen Köthen knapp mit 32:31





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