Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Wild- und Hausschweine betrifft.

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Wild- und Hausschweine betrifft.

25.11.2021

Landkreis weitet Schwarzwild-Monitoring aus

Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest:

Wittenberg (WiSo). Aufgrund der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Sachsen, Brandenburg und nun auch in Mecklenburg-Vorpommern wird das Schwarzwild-Monitoring im Landkreis Wittenberg erweitert. Blutproben von gesund erlegten, unauffälligen Wildschweinen werden künftig zusätzlich auf die hoch infektiöse Krankheit untersucht.

Bisher wurden die sogenannten „Schweißproben“, also Blutproben von erlegten Wildschweinen, auf Klassische Schweinepest, Brucellose und Aujeszkysche Krankheit untersucht. Zur Probenahme wurden Röhrchen ohne Gerinnungshemmer verwendet (am schwarzen Deckel erkennbar). Künftig sollen zur Probenahme Röhrchen mit Gerinnungshemmer (mit rotem Deckel) verwendet werden, da diese besser zur Untersuchung auf die Afrikanische Schweinepest geeignet sind.

Jäger im Landkreis Wittenberg erhalten die neuen Probenröhrchen beim Veterinäramt der Kreisverwaltung. Die Tierärzte, die die Trichinenuntersuchung durchführen, werden in nächster Zeit auch mit diesen geeigneten Probenröhrchen beliefert.

„Wir nehmen aber auch weiterhin gern Blutproben in den bereits verteilten Serumröhrchen an“, erklärt Amtstierarzt Dr. Thomas Moeller. „Die Anzahl der Proben von Fallwild, Unfallwild und auffälligen Stücken ist bisher bei weitem nicht ausreichend. Aus diesem Grund bitte ich die Jäger, verstärkt Proben von solchen Stücken zu entnehmen.“

Als Probe können Tupfer, Schweiß und gegebenenfalls Röhrenknochen entnommen werden. Für jede verwertbare Probe wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro gezahlt. „Tupfer und Probenröhrchen sind ebenfalls im Amt und an den Trichinenuntersuchungsstellen erhältlich“, sagt Dr. Moeller. „Wer eine größere Anzahl von Probenmaterial benötigt, sollte uns bitte vorher Bescheid geben.“

Je eher ein Eintrag erkannt wird, desto größer ist die Chance, die Seuche einzudämmen und langfristig zu tilgen. Für Rückfragen steht das Veterinäramt unter der Telefonnummer 03491/479 305 oder per Mail unter zur Verfügung.

Foto: pixabay





Videos Stimmen aus der Region

Oberbürgermeister Zugehör

Videos Kultur

Schlosskirche Wittenberg Sarah Herzer an der Orgel
Schlosskirche
Alaris Schmetterlingspark
Kommunaler Bildungsbericht im Kreistag vorgestellt
Kreistag beschließt mehr Geld für die Sporthalle im Volkspark


FIW mbH & Co. KG, Wittenberger Sonntag/Freizeit Magazin, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Coswiger Straße 30 A, E-Mail: