Bürgermeister Jochen Kirchner (r.) und Johanniter Christian Gatniejewski vor der neuen Jurte im Nabu-Zentrum im Stadtwald. Foto: privat

Bürgermeister Jochen Kirchner (r.) und Johanniter Christian Gatniejewski vor der neuen Jurte im Nabu-Zentrum im Stadtwald. Foto: privat

08.11.2021

Jugendliche lernen Outdoor-Erste-Hilfe und Teamfähigkeit

Die Jurte steht im Stadtwald für ein neues Jugendprojekt

Wittenberg (WiSo). Das Nabu-Zentrum im Stadtwald ist um eine Attraktion reicher: Dort steht jetzt eine Jurte, die die Johanniter-Unfall-Hilfe unter dem Motto „Eine Jurte für das (Über-)Leben“ für seine Jugendarbeit einsetzt. Die Finanzierung erfolgt über die Robert-Bosch-Stiftung und ihrem Programm „Neulandgewinner“. 

Im Beisein von Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos), Petra Henkelmann, Leiterin des Nabu-Zentrums, Babette Scurell, die beim Thünen-Institut für Regionalentwicklung für das Mentoring der Neulandgewinner zuständig ist und Kerstin Moos vom Sachgebiet „Soziale Stadt“ wurde die Jurte nach ihrer langen Reise von den Hochebenen in der Mongolei bis in die Lutherstadt feierlich eröffnet.

Kinder und Jugendliche treffen sich unter der Leitung des Johanniters Christian Gatniejewski wöchentlich, um die ersten praktischen Übungen zur Outdoor-Ersten-Hilfe zu absolvieren. Dabei stehen der Wissenserwerb, das Erlebnis, der Sport und der Naturraum im Vordergrund. Die Gruppe muss sich als Team organisieren, gemeinsam Probleme lösen, dem Schwächeren helfen, teilen, wovon nur noch wenig da ist und lernen, Kompromisse zu finden. 

Jurten sind Unterkünfte nomadisierender Völker und besonders verbreitet in der Mongolei, Südsibirien, Kirgisistan und Kasachstan. Eingelassen in die Jurtenwand ist eine gerahmte Holztür. Die Wittenberger Jurte verfügt über eine originale Innenausstattung mit Tischen, Hockern und Bett, einem traditionellen Vier-Fuß-Herd in der Mitte sowie Teppichen an den Wänden. 

Möglich wurde die Umsetzung dieser Idee durch die Förderung der Robert-Bosch-Stiftung und ihrem Programm „Neulandgewinner“. Alle zwei Jahre werden besondere und unkonventionelle Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, ausgewählt und gefördert. In diesem Jahr setzte sich Gatniejewski von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit 22 weiteren Gewinnern unter den mehr als 200 eingereichten Vorschlägen durch. 

Hinweis

Jeden Donnerstag treffen sich interessierte Kinder und Jugendliche von 13 bis 18 Uhr an der Jurte auf dem Nabu-Gelände im Stadtwald. Für Schulen ist auch ein Projektangebot in den Ferien möglich. Nähere Informationen gibt es unter „ “. 

Bild: Bürgermeister Jochen Kirchner (r.) und Johanniter Christian Gatniejewski vor der neuen Jurte im Nabu-Zentrum im Stadtwald. Foto: privat





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