09.10.2021

Haseloff: Diffamierung des Anderen konsequent entgegentreten

Gedenken an die Opfer des Anschlags von Halle

Halle (WiSo) „Die Veränderung und Verrohung der Sprache ist ein Warnsignal. Der rechtsextremistische Anschlag von Halle zeigt: Wort und Tat sind nicht weit voneinander entfernt. Unser besonderes Gedenken gilt den Opfern und ihren Angehörigen, über die der Täter unendliches Leid gebracht hat. Ziehen wir gemeinsam eine rote Linie des Anstands. Diffamierungen des Anderen müssen wir konsequent entgegentreten.“ Das erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff heute (9.10.) bei der Gedenkveranstaltung aus Anlass des zweiten Jahrestages der Terrortat. 

Der 9. Oktober 2019 unterstreiche, wie wichtig es sei, die Erinnerung an die Shoa wachzuhalten und von Generation zu Generation weiterzutragen. „Hierfür haben nicht nur die Schulen Sorge zu tragen, sondern auch die Familien, Freundeskreise, Vereine, Verbände und Parteien“, betonte Haseloff. 

Gemeinsam mit Haseloff legten der Beauftragte der Bundesregierung für die Anliegen von Opfern und Hinterbliebenen von terroristischen Straftaten im Inland, Prof. Dr. Edgar Franke, Landtagsvizepräsidentin Anne-Marie Keding, und der Bürgermeister von Halle, Egbert Geier, an der Synagoge und am Kiez Döner, dem zweiten Anschlagsort, Kränze nieder.




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