28.09.2021

Landrat Tylsch: Pöbeleien von Impfgegnern nicht hinnehmbar

Impfzentrum schließt Ende September

Wittenberg (wg). Das im Dezember 2020 in der Turnhalle des Berufsschulzentrums eingerichtete Impfzentrum, welches im Januar seinen Betrieb aufnahm, hat bis August des Jahres Kosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro verursacht. Davon, informierte Landrat Christian Tylsch (CDU) am Montag den Kreistag, habe das Land bislang 1,17 Millionen Euro erstattet. 

Die Corona-Lage sei aktuell überschaubar, die Ampel stehe auf Grün. Sorgen mache allerdings die niedrige Impfquote: Derzeit seien 59,1 Prozent der Kreisbevölkerung erst- und 56,3 Prozent zweitgeimpft. Um eine Herdenimmunität zu erreichen müssten circa 98.000 Einwohner im Landkreis durchgeimpft sein, um diese Zahl zu erreichen, müssten noch mindestens 28.000 Personen geimpft werden. 

„Lassen sie sich impfen, so einfach wie jetzt, wird es künftig nicht mehr sein“, appellierte Tylsch. So werde das Impfzentrum in der Turnhalle des Berufsschulzentrums am 30. September 2021 schließen, danach würden nur noch mobile Impfteams im Einsatz sein – diese aber auch nur befristet bis zum 30. April 2022. Danach würden Impfungen ausschließlich über die Hausärzte erfolgen. 

Mit Erfolg impfe man seit Mitte September an den weiterführenden Schulen im Landkreis Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. „Die Mitarbeiter unseres Gesundheitsamtes wurden zum Teil von Impfgegnern massiv beschimpft und benötigten Polizeischutz“, berichtete Tylsch. Dies sei nicht hinnehmbar und man prüfe rechtliche Schritte.




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