25.09.2021

Prävention und Gesundheitsförderung verbessern

AWO: „Gesund Altern und Pflegen im Quartier“

Kemberg (WiSo). In der Seniorenresidenz „Marie Juchacz“ in Kemberg in Trägerschaft des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist das Projekt „Gesund Altern und Pflegen im Quartier“ gestartet, welches vom Verband der Ersatzkassen e.V. gefördert und vom AWO Bundesverband e.V. koordiniert wird. 

Regelmäßige körperlich Aktivität, gesunde Ernährung, gutes Stressmanagement und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Suchtmitteln halten gesund. Auch ein gut gestaltetes Wohnumfeld sowie die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft beeinflussen die Chancen auf ein gesundes Leben und Älterwerden maßgeblich. 

Genau hier setzt das Projekt an: Bis Ende 2023 soll die Gesundheit von Menschen ab 65 Jahren und pflegenden Angehörigen in Kemberg und sieben weiteren ländlichen Kommunen in der Bundesrepublik gefördert werden. Gelingen soll dies durch den Auf- und Ausbau gesundheitsfördernder Strukturen im Quartier als dem direkten Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger. 

Mit Blick auf die Wünsche der älteren Menschen und pflegenden Angehörigen sollen neue gesundheitsförderliche Maßnahmen entwickelt, bereits vorhandene Angebote besser verzahnt und wichtige Akteure miteinander vernetzt werden. Vor allem ländliche Regionen stehen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vor besonderen Herausforderungen, da sie einen vergleichsweise hohen Anteil an älteren Menschen aufweisen, vor Ort in der Regel jedoch nur wenige gesundheitsfördernde und präventive Angebote für Senioren und pflegende Angehörige existieren. 

Die Koordination des Projektes in Kemberg übernimmt Michaela Pabst. Zu Unterstützung soll nun ein Planungskreis aus lokalen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Fachbereiche gegründet werden. Anschließend ist eine Befragung pflegender Angehöriger und älterer Bürgerinnen und Bürger aus Kemberg geplant, auf deren Grundlage sich Arbeitsgruppen bilden, die passgenaue Maßnahmen entwickeln sollen. So werden gemeinsam die Voraussetzungen für ein gesundes Altern und Pflegen vor Ort verbessert. 

Um die aufgebauten Strukturen zu sichern, wird Ende 2023 eine Nachhaltigkeitswerkstatt einberufen. Hier sollen Vereinbarungen getroffen werden, wie die etablierten Strukturen und Angebote in Kemberg auch nach Projektablauf aufrechterhalten bleiben können. Das Projekt wird über die gesamte Laufzeit vom Institut für Gerontologische Forschung e.V. wissenschaftlich begleitet. 

Bild: Auch die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft hält Senioren gesund. Foto: AdobeStock




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