12.09.2021

Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Restaurierung des Objekts

Symbolische Enthüllung des Selfisch Hauses am Markt

Wittenberg (wg). Vor dem zentralen Festakt auf dem Wittenberger Marktplatz zur bundesweiten Eröffnung des Tages des offenen Denkmals wurde um 10.30 Uhr die Fassade des Samuel-Selfisch-Hauses, Markt 3, enthüllt. 

Vielen Wittenbergern ist das Gebäude eher unbekannt, obwohl es sich mit dem Titel „Denkmal von nationaler Bedeutung“ schmücken kann. Noch bis 17 Uhr kann das Haus, eines der wichtigsten bürgerlichen Hofanlagen der Renaissance in Wittenberg, als Schaubaustelle besichtigt werden. 

Das Haus befindet sich im Privatbesitz, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Anlage von Musterachsen im Innenhof als Vorbereitung für nachfolgende Restaurierungsmaßnahmen sowie die Steinrestaurierung am Brunnen. 

Das in mehreren Phasen im 16. Jahrhundert errichtete Wohn- und Geschäftshaus war der Sitz eines international tätigen frühneuzeitlichen Medienunternehmens. Bauherren und Bewohner waren der Verleger Christoph Schramm d.Ä., dessen gleichnamiger Sohn und ab 1563 Samuel Selfisch. Die aufwändige Gestaltung der Innenräume und des Hofes sollte den Reichtum der Bewohner demonstrieren. 

Bild: Ministerpräsident Reiner Haseloff (l.), Oberbürgermeister Torsten Zugehör (r.), Prof. Dr. Jörg Haspel (m.), Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) sowie die DSD Vorstände Dr. Steffen Skudelny (2. Reihe, r.) und Lutz Heitmüller vor dem noch durch einen Riesen-Banner verhüllten Samuel-Selfisch-Haus. Foto: Oleg Alimov




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