13.08.2021

Wittenberger Bürgermeister Jochen Kirchner: „Das ist wunderbar!“

Die Bundesregierung bietet neuen „Förderschwerpunkt Stadtnatur“

Berlin/Bonn/Wittenberg (wm). Das Bundesumweltministerium weitet seine Förderung für mehr Natur- und Grünflächen in Städten aus: Mit einem neuen „Förderschwerpunkt Stadtnatur“ werden innovative Ansätze für mehr biologische Vielfalt in Städten und Gemeinden unterstützt. Die geförderten Projekte sollen über ihre Region hinaus Wirkung entfalten und weitere Akteure für mehr Natur im urbanen Raum motivieren. 

„Der neue Förderschwerpunkt passt ja wie die Faust aufs Auge“, freut sich Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag, „natürlich werden wir uns an diesem Programm beteiligen, weil es unsere Intentionen voll und ganz trifft, denn bei uns laufen in Sachen Stadtnatur bereits mehrere Aktivitäten." 

Kirchner meint damit in erster Linie das Label-Verfahren „Stadtgrün naturnah“, an dem sich Wittenberg als eine von 15 ausgewählten Kommunen seit Oktober 2019 beteiligt und das ebenfalls vom Bundesumweltministerium gefördert wird. 

Zur künftigen Grünflächenstrategie will die Verwaltung im September eine Beschlussvorlage in den Stadtrat einbringen und anschließend könnten nach den Vorgaben des neuen Förderprogramms weitere naturnahe Ideen entwickelt werden. 

Dazu teilt das Bundesamt für Naturschutz mit: „Die Projektmaßnahmen sollen Natur für die Menschen erlebbar machen und dazu beitragen sie kennenzulernen, sie mitzugestalten und als Begegnungsraum zu nutzen.“ 

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze möchte Städte und Gemeinden zur Teilnahme am „Förderschwerpunkt Stadtnatur“ motivieren: „Derzeit leben Dreiviertel der Bevölkerung in Städten und stadtnahen Gebieten. Sie alle profitieren von einer intakten Stadtnatur. Mit Straßenbäumen und Parks, naturnahen Vorgärten, begrünten Dächern und Fassaden wird die Luft sauberer, das Wasser zurückgehalten und gefiltert. Nicht zuletzt hat mehr Grün in der Stadt einen positiven Einfluss auf das Mikroklima in unseren Städten und kann zum Beispiel in Hitzeperioden abkühlend wirken. Alles zusammen verbessert die Lebensqualität.“ 

Und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, stellt fest: „Natur in der Stadt wirkt als eine grüne Infrastruktur, die unsere Städte auch widerstandsfähiger gegen den Klimawandel und gleichzeitig attraktiv und lebenswert macht. Sich hierfür einzusetzen, lohnt sich für die Natur und für den Menschen. Mit dem neuen Förderschwerpunkt Stadtnatur ergeben sich auch neue Fördermöglichkeiten für Städte und Gemeinden, die eine eigene und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene kommunale Biodiversitätsstrategie erarbeiten und umsetzen wollen.“ 

Hinweis: 

Am 13. September 2021 findet eine digitale Infoveranstaltung zum neuen Förderschwerpunkt Stadtnatur statt. 

Bild: Bürgermeister Jochen Kirchner, Kunst- und Naturfreund, plädiert für die Teilnahme der Lutherstadt am neuen Förderprogramm. Foto: Wolfgang Marchewka




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