Titel des neuen Buches mit einer Skulptur im Hintergrund. Foto: KsDW/Peter Dafinger

Titel des neuen Buches mit einer Skulptur im Hintergrund. Foto: KsDW/Peter Dafinger

12.08.2021

Die Kulturstiftung präsentiert ein ansprechend gestaltetes Werk

Neues Buch: Antike Skulpturen aus fürstlichem Besitz im Gartenreich

Wörlitz (WiSo) Die wissenschaftliche Bearbeitung der bedeutsamen Wörlitzer Antikensammlungen liegt nun in einer fachlich sehr profunden und anschaulich bebilderten Publikation vor. Herausgegeben von der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz ist die Arbeit des klassischen Archäologen Dr. Sascha Kansteiner unter dem Titel „Die antiken Skulpturen aus fürstlichem Besitz im Gartenreich Dessau-Wörlitz“ erschienen. 

Bei dem Katalog handelt es sich nach den Publikationen zu den Wedgwood-Keramiken im Schloss Wörlitz (1995), den Marmor-Skulpturen Cavaceppis (1999), den Möbeln aus der Zeit des Fürsten Franz (2007) und den Glasgemälden im Gotischen Haus (2012) um Band 5 der Wissenschaftlichen Bestandskataloge der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz. 

Die Kulturstiftung setzt hier in ihrem Bemühen fort, nach und nach den gesamten Sammlungsbestand im Gartenreich Dessau-Wörlitz wissenschaftlich zu erschließen. 

Beleuchtet werden die Herkunft der Sammlungen und ihr Weg nach Wörlitz, womit die Geschichte der Objekte sehr detailliert rekonstruiert werden konnte. Jedes der Objekte ist im Einzelnen analysiert, beschrieben und gedeutet. Hierzu zählt ebenfalls, dass Restaurierungen und spätere Ergänzungen erfasst wurden. 

Hintergrund 

Die bedeutende erste Sammlung antiker Skulpturen in Wörlitz wurde im Jahr 1766 durch Erwerbungen des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740– 1817) in Rom gegründet. Noch heute ist sie als einzige Kollektion des 18. Jahrhunderts in Deutschland fast ausnahmslos in ihrer ursprünglichen, 1773 erfolgten Aufstellung präsentiert. Erweitert wurde die Sammlung bereits 1796 durch den Fürsten selbst und später durch die Kollektion von Hans Jürge (1748–1811), dem jüngeren Bruder des Fürsten Franz, und durch die Sammlung von Maria Anna von Anhalt-Dessau (1837–1906), einer Urenkelin des Fürsten Franz und Gattin Friedrich Karls, Prinz von Preußen. 

Über das Buch 

Das ansprechend und übersichtlich gestaltete, 240 Seiten starke Buch im Format 220 x 280 mm ist mit einer Vielzahl neuer, faszinierender Fotoaufnahmen aller Objekte des Fotografen der Kulturstiftung, Peter Dafinger, von dem Berliner Büro Schimmelpenninck.Gestaltung grafisch entwickelt worden und im Mitteldeutschen Verlag in Halle erschienen. Der Band mit der ISBN 978-3-96311-468-7 kann bei der Kulturstiftung in den Gartenreichläden, online sowie im Buchhandel zum Preis von 28 € erworben werden. 

Bild: Titel des neuen Buches mit einer Skulptur im Hintergrund. Foto: KsDW/Peter Dafinger





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