26.04.2021

Schwerpunkte sind Musik, Kunst und Theater

Der Landkreis Wittenberg fördert Kulturprojekte

Wittenberg (wg). Der Landkreis fördert in 2021 insgesamt 12 Kulturprojekte. Wie die Verwaltung informierte, wurden auch zwei verfristete Anträge positiv beschieden, weil die Förderkriterien erfüllt würden. Dies betrifft den Antrag des Hauses der Geschichte für das Projekt „Neukonzeption und Umgestaltung der musealen Dauerausstellung“ sowie den Antrag des Eisenbahntheaters „Kohlezug“ für das Projekt „Das letzte Einod“ – dokumentarisches Theater über den Braunkohletagebau in Sachsen-Anhalt, welches in Ferropolis aufgeführt werden soll. 

Die Cranach-Stiftung erhält Förderungen für die Malschule in der Cranach-Werkstatt, für ästhetische Erziehung und Integration sowie für eine Aktionswoche zu populärwissenschaftlichen Themen. Förderungen erhalten der Kirchenkreis Wittenberg für „Unerhörte Schönheit“ – die Uraufführung eines Beethoven-Oratoriums, die Evangelische Kirchengemeinde St. Petri für die „Wörlitzer Sommermusiken 2021“, der Verein Wittenberg Kultur für das 16. Wittenberger Renaissance-Musikfestival sowie der Musiker und Komponist Dietrich Erdmann für „Neue Musik im Fläming 2021“. 

Fortsetzung des Rask-Projekts 

Über das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gefördert wird die Fortsetzung eines bereits in 2019 begonnenen Projekts „Abgrenzungen beseitigen – Perspektiven schaffen“, Träger ist der Radsport- & Skaterverein Lutherstadt Wittenberg e.V. (Rask). Zu den Zielgruppen gehören schulmüde, ausbildungs- bzw. arbeitslose Jugendliche, die das Vereinsgelände in der Kreuzstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Evangelischen Gesamtschule „Philipp Melanchthon“ neu gestalten. 

Durch die enge Kooperation mit der Schule soll das städtische Erscheinungsbild aufgewertet werden und unter anderem ein Multifunktionsspielfeld entstehen, welches das Freizeitangebot im Quartier Friedrichstadt verbessert. Den Jugendlichen, die in den Bereichen Grünpflege, Holz- und Metallarbeiten sowie Eventplanung eingebunden werden, sollen Werte wie Pünktlichkeit, Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit vermittelt werden, die für Schule und Beraufsausbildung wichtig sind. 

Mit diesem Projekt sollen die starren Grenzen zwischen Schul-, Vereins- und Quartiersleben aufgehoben werden. Das Konzept wurde in Kooperation mit der Beratungsstelle „Enter“ des Internationalen Bundes und der internen Koordinierungsstelle des Landkreises erarbeitet und wird von der Stadt Wittenberg befürwortet. 

Bild: Blick in den Indoorbereich des Rask e.V.: Dort und im Außenbereich Richtung Evangelischer Gesamtschule tragen die Jugendlichen zur Aufwertung bei. Foto: Rask e.V.




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