21.04.2021

An zwei Wochenenden Impftermine für Wahlhelfer

Mehr Corona-Infektionen in Kitas und Grundschulen

Wittenberg (wg). „Die AHA-Regeln einhalten, impfen gehen, wer an der Reihe ist und sich testen lassen, auf diese drei Verhaltensregeln kommt es jetzt an“, erklärte Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) am Dienstag im Kreistag. Im Landkreis seien 5.849 Personen (+10) mit dem Corona-Virus infiziert, die vom Gesundheitsamt berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liege bei 149 (RKI: 142). „Wir verzeichnen verstärkt Infektionen im Kita-Bereich bei Kindern und Erzieherinnen sowie in den Grundschulen“, sagte Dannenberg. 

Auch in Altenpflegeheimen habe es erneut Infektionen gegeben, diese beträfen Neuzugänge, die noch nicht geimpft gewesen seien. Alle bisherigen Heimbewohner seien immunisiert worden, für Einrichtungen mit Nachimpfbedarf würden Termine vereinbart. Aufgrund eines großen Infektionsausbruchs im Altenpflegeheim „Haus Heideland“ in Bad Schmiedeberg habe man die Zweitimpfung auf die kommende Woche verschieben müssen. Alle Mitarbeitenden in den Reha-Kliniken in der Kurstadt seien erstgeimpft. 

„Zweitimpfungen mit AstraZeneca erhalten nur noch Personen, die älter als 60 Jahre sind, alle anderen werden mit BioNTech immunisiert“, erklärte der Landrat. Insgesamt seien bis jetzt 25.356 Impfdosen von BioNTech und 4.950 Dosen von AstraZeneca geliefert worden, für die letzte Aprilwoche sowie die erste Maiwoche gebe es noch keine Ankündigung des Landes, wie viele Dosen geliefert würden. 

Knapp 30.000 Personen im Landkreis wurden erstgeimpft, 6.823 Bürgerinnen und Bürger haben bereits eine zweite Impfung erhalten. Am 24. und 25. April sowie am 1. und 2. Mai werden jeweils circa 500 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer erstgeimpft, die Zweitimpfung soll vier Wochen später erfolgen, sodass am Wahltag des 6. Juni alle Wahlhelfer, die dies wünschen, immunisiert sein werden. 

„Aufgrund der aktuellen Corina-Lage werden vom Land derzeit keine Corona-Modellprojekte geprüft und genehmigt“, berichtete Dannenberg. Der Antrag der TSG Wittenberg, einen Lauftreff für 20 Erwachsene anzubieten, sei vom Innenministerium abgelehnt worden. Nach Inkrafttreten der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes des Bundes seien bei Inzidenzwerten über 100 grundsätzlich keine Modellprojekte genehmigungsfähig. 

Bild: Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) informierte den Kreistag im Stadthaus über die aktuelle Corona-Lage. Foto: Wolfgang Marchewka / Archiv




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