19.04.2021

Wittenberger Sonntag liest die Frankfurter Rundschau

Hinter jeder Zahl ein Schicksal

Frankfurt (ots) In den Tagen vor der Gedenkstunde herrschte bisweilen Skepsis: Kommt so eine Veranstaltung, wenn noch immer täglich Hunderte an oder mit Covid-19 sterben, nicht zu früh? Steht sie der Politik angesichts der Kritik an der Pandemiebekämpfung und des Dauerstreits darüber überhaupt zu? Wer jedoch das Gedenken am Sonntag verfolgt hat, fand all das widerlegt. Denn - und dafür gebührt dem Ausrichtenden und Hauptredner, dem Bundespräsidenten, Respekt - all die Bedenken wurden in seiner Rede und der Veranstaltung aufgenommen: Steinmeier hat weder die Last der Pandemie noch die der Lockdowns, nicht einmal den politischen Streit beschönigt. Er sprach Verbitterung, Wut und Fehler an. Trotzdem - oder gerade deswegen - fiel Licht auf das, was unter den alltäglichen Corona-Plackereien und Statistiken oft vergessen wird: Dass das ultimative Leid, das die Pandemie bringt, der Tod ist. Dass hinter jeder Zahl ein Schicksal steht.




Video

Oberbürgermeister Zugehör

mehr Videos

Videos Stimmen aus der Region

Oberbürgermeister Zugehör

Videos Kultur

Schlosskirche Wittenberg Sarah Herzer an der Orgel
Schlosskirche
Alaris Schmetterlingspark
Kommunaler Bildungsbericht im Kreistag vorgestellt
Kreistag beschließt mehr Geld für die Sporthalle im Volkspark


FIW mbH & Co. KG, Wittenberger Sonntag/Freizeit Magazin, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Coswiger Straße 30 A, E-Mail: