Der Wittenberger Kunstsammler Klaus-Jürgen Tischer in der Sonderausstellung mit Arbeiten von Michel Fingesten. Foto: Wolfgang Gorsboth

Der Wittenberger Kunstsammler Klaus-Jürgen Tischer in der Sonderausstellung mit Arbeiten von Michel Fingesten. Foto: Wolfgang Gorsboth

18.04.2021

Cranach-Stiftung verlängert die Sonderausstellung

Exlibris und Grafiken von Michel Fingesten

Wittenberg (WiSo). Die Cranach-Stiftung zeigt weiterhin die Sonderausstellung „Michel Fingesten – Exlibris und Gelegenheitsgrafik aus der Sammlung Klaus-Jürgen Tischer“, zu sehen sind 67 Blätter sowie zwei Gemälde aus der Sammlung Deeken. 

„Michel Fingesten war ein fleißiger und vielseitiger Maler und Grafiker, der in seiner Eigenwilligkeit und gedankensprühenden Fantasie zu den herausragenden Exlibris-Künstlern des 20. Jahrhunderts gehört“, erklärt der Wittenberger Kunstsammler Klaus-Jürgen Tischer. Seit mehr als 30 Jahren sammelt Tischer Exlibris, die Werke von Fingesten (1884-1943) ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch das Sammlerleben. 

1913, nach einem kurzen Aufenthalt in Paris, ließ sich Fingesten in Berlin nieder und wurde dort Mitglied der Berliner „Secession“. Unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges entstanden Werke, die sich kritisch mit dem Militarismus auseinandersetzten. Vor dem Zweiten Weltkrieg schuf er Arbeiten, die prophetisch die Gefahren der drohenden Katastrophe ankündigen. Obwohl Fingesten sehr ernste Themen aufgreift, überwiegen in den meisten seiner Arbeiten der groteske Humor und der Hang zum Makabren. 

Geöffnet ist dienstags bis sonnabends von 11 bis 17 Uhr, es gelten die Corona-bedingten Hygieneregeln, eine Anmeldung unter Tel.: 03491/420 19 20 ist erwünscht. 

Bild: Der Wittenberger Kunstsammler Klaus-Jürgen Tischer in der Sonderausstellung mit Arbeiten von Michel Fingesten. Foto: Wolfgang Gorsboth




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