Sabrina-Maria Geißler, Geschäftsführerin der Stadtwerke-Tochter Wittenberg-net, mit Peter Müller (Freie Wähler), Bürgermeister von Zahna-Elster, bei der Freischaltung des schnellen Internets in der Ortslage Zahna. Foto: Wolfgang Gorsboth

Sabrina-Maria Geißler, Geschäftsführerin der Stadtwerke-Tochter Wittenberg-net, mit Peter Müller (Freie Wähler), Bürgermeister von Zahna-Elster, bei der Freischaltung des schnellen Internets in der Ortslage Zahna. Foto: Wolfgang Gorsboth

17.02.2021

Durch Kooperation den Ausbau des schnellen Internets forcieren

Wittenberg-net unterzeichnet Glasfaserpakt Sachsen-Anhalt

Wittenberg (WiSo). Im Februar 2021 hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann (SPD) mit regionalen und überregionalen Telekommunikationsunternehmen, darunter die Wittenberg-net GmbH, in einer virtuellen Konferenz einen „Glasfaserpakt“ für das Land Sachsen-Anhalt unterzeichnet. Mehr als 20 Unternehmen und Partner bekennen sich in dem Pakt dazu, bei dem Glasfaserausbau im Land verstärkt zu kooperieren, die Mobilfunkversorgung durch die Glasfaseranbindung von Mobilfunkstandorten zu verbessern sowie die Gigabit-Versorgung von Gewerbestandorten zu beschleunigen. 

„Wir freuen uns, Teil des Glasfaserpaktes zu sein“, erklärt Sabrina-Maria Geißler, Geschäftsführerin der Wittenberg-net GmbH, „denn wir halten es für wichtig, die Kräfte im Land zu bündeln, um den Glasfaserausbau noch stärker voranzutreiben und die Werte und Wertschöpfung der neu entstehenden Infrastruktur möglichst vor Ort zu halten.“ 

Wittenberg-net, das Telekommunikationsunternehmen der Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg, investiert seit Jahren in den flächendeckenden Glasfaserausbau im Landkreis Wittenberg und konnte im vergangenen Jahr mehr als 30 zusätzliche Ortslagen an das Glasfasernetz anschließen. Auch in diesem Jahr geht der Ausbau in der Region weiter. „Außer eigenwirtschaftlichen Investitionen sowie Kooperationen ist dabei auch die staatliche und kommunale Unterstützung von entscheidender Bedeutung“, betont Geißler. 

In der unterzeichneten Vereinbarung erklärt das Wirtschaftsministerium die Absicht, die Investitionsbedingungen unter anderem durch beschleunigte Genehmigungsverfahren weiter zu verbessern. Darüber hinaus sollen künftig amtliche Geodaten für Planungszwecke kostenlos bereitgestellt sowie kostensenkende Verlegeverfahren gefördert werden. 

Willingmann betonte: „Ich bin davon überzeugt, dass der Glasfaserpakt dem Gigabitausbau in Sachsen-Anhalt zusätzlichen Schub geben wird. Den beteiligten Unternehmen danke ich für die Bereitschaft, den in unserer Gigabitstrategie festgelegten Weg gemeinsam mit dem Land weiter zu beschreiten.“




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