Bild vom sichergestellten Diebesgut im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Foto: Polizei

Bild vom sichergestellten Diebesgut im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Foto: Polizei

20.11.2020

Die Polizei konnte die Räumlichkeiten zunächst nicht betreten

Eine Frau klaute verschiedene Waren bis ihre Wohnung voll war

Dessau (WiSo) Am 11.11.2020 wurde im Stadtgebiet von Dessau-Roßlau ein Wohnobjekt durchsucht. Grundlage waren geführte polizeiliche Ermittlungen gegen eine 44-jährige Beschuldigte aus Dessau-Roßlau wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls und ein in diesem Zusammenhang erlassener Durchsuchungsbeschluss vom zuständigen Amtsgericht. 

Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Dessau-Roßlau stellten vor Ort fest, dass sämtliche Räume des Wohnobjektes nahezu bis fast unter die Decke mit Einkaufstüten, Müllsäcken und Taschen, in denen sich mutmaßliches Diebesgut befand, zugestellt waren und ein Betreten dieser Räumlichkeiten nicht unmittelbar möglich war. 

Die Sicherstellung der aufgefundenen Gegenstände, die neuwertig und größtenteils originalverpackt waren, dauerte mehrere Tage an. So wurden in mehreren LKW-Ladungen ca. 1.700 mit mutmaßlichem Diebesgut (u. a. Hygieneartikel, Bekleidung, Haushaltsgegenstände, Kinderspielzeug, elektronische Geräte, Werkzeuge) gefüllte Behältnisse in einem Gesamtgewicht von ca. 20 Tonnen zum Polizeirevier Dessau-Roßlau gebracht. 

Die Ermittler gehen davon aus, dass es noch geraume Zeit dauern wird, die sichergestellten Gegenstände, die nach einer ersten Schätzung der Polizei einen Warenwert von mehreren hunderttausend Euro haben, im Detail aufzulisten. 

Die Beschuldigte ist verdächtig, in den vergangenen Jahren eine bisher noch nicht definierbare Anzahl von Diebstahlshandlungen an unterschiedlichen Tatorten begangen zu haben. In der ersten Anhörung zeigte sie sich geständig. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.




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