So könnte das neue Wohnquartier an der Elbe aussehen: vorn die Eigenheime, dann folgen die Eigentumswohnungen und in der dritten Reihe die Seniorenwohnanlage. Foto: Wigewe

So könnte das neue Wohnquartier an der Elbe aussehen: vorn die Eigenheime, dann folgen die Eigentumswohnungen und in der dritten Reihe die Seniorenwohnanlage. Foto: Wigewe

10.11.2020

Bauausschuss bringt zwei neue Wohngebiete auf den Weg

Wittenberg: Wohnen an der Elbe und in der Hans-Lufft Straße

Wittenberg (wg). Ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung hat der Bauausschuss am Montag den Bebauungsplan W4 Alter Elbhafen – Teilplan A, 5. Änderung „Wohngebiet am Stadthafen“/Abwägungs- und Satzungsbeschluss gebilligt. Wenn der Stadtrat am 25. November ebenfalls zustimmt, kann die Wigewe als Investor mit der Umsetzung des rund 17 Millionen Euro teuren Vorhabens beginnen. 

„Wir verbinden mit diesem B-Plan verschiedene städtebauliche Ziele“, erläuterte Kerstin Venediger vom Fachbereich Stadtentwicklung: Es werde erstens eine ungenutzte und heruntergekommene Industriebrache beseitigt, zweitens das Areal für „Wohnen an der Elbe“ erschlossen, drittens der Hochwasserschutz durch Neubau der Kaimauer komplettiert, viertens der Elberadweg verlängert und fünftens Freiraum-Potenziale für alle Wittenberger entwickelt. 

Im neuen Wohngebiet südlich der Dessauer Straße zwischen Hermann-Kürschner-Straße und Neun Linden werden in der ersten Reihe Richtung Elbe vier Eigenheime in privater Regie gebaut, in der zweiten Reihe Eigentumswohnungen und dahinter eine Seniorenwohnanlage. Alle Wohnungen und das gesamte Areal werden barrierearm gestaltet. 

„Auch ohne aktive Akquise gibt es bereits für zwei Drittel der Eigentumswohnungen Interessenten“, beantwortete Rando Gießmann, Geschäftsführer der Wigewe, eine Frage der Stadträtin Reinhild Hugenroth (Bündnis 90/Die Grünen), ob es für diese hochwertige Form des Wohnens in Corona-Zeiten überhaupt noch Bedarf gebe. Ebenfalls hoch sei die Nachfrage nach Appartements in der Seniorenwohnanlage. 

Ebenfalls ohne Gegenstimme und bei einer Enthaltung beauftragte der Bauausschuss den Oberbürgermeister, mit dem Investor einen Städtebaulichen Vertrag abzuschließen. Die Erschließung der Straßen und Plätze im neuen Wohngebiet erfolgt durch die Wigewe. Laut Vertrag will sich die Stadt um Fördermittel bemühen, um sich an Mehrkosten zu beteiligen, die sich durch die Aufwertung der Hafenpromenade und andere erhöhte Gestaltungsanforderungen ergeben. 

Mit deutlicher Mehrheit beschloss der Bauausschuss mit dem Bebauungsplan W18/Entwurfsbeschluss zudem die Erschließung eines weiteren Wohngebietes im Bereich der Hans-Lufft-Straße in der westlichen Schlossvorstadt: Hier sollen aufgrund der hohen Nachfrage Einfamilienhäuser entstehen. Stadtrat Ronny Zegarek (Freie Wähler) appellierte an die Verwaltung, vor der Erschließung die marode Straße zu sanieren.




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