Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra: Das Maßnahmenpaket ist besonders für den Kulturbereich sehr schmerzhaft. Foto: lautwieleise.de

Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra: Das Maßnahmenpaket ist besonders für den Kulturbereich sehr schmerzhaft. Foto: lautwieleise.de

29.10.2020

Verschärfung der existenzbedrohlichen Lage im Kulturbereich verhindern

Rainer Robra: Corona-Beschlüsse sind „hart aber in sich konsequent“

Magdeburg (WiSo) Staats- und Kulturminister Rainer Robra hat heute, am 29. Oktober, die von der Bundesregierung und den Ländern gefassten Beschlüsse als „hart aber in sich konsequent“ bewertet. Sie entsprechen der gegenwärtigen deutschen Pandemie-Situation, die durch explodierende Infektionszahlen, schlechte Nachverfolgbarkeit und durch die Gefahr einer medizinischen Notlage gekennzeichnet ist.   

Robra weiter: „Das jetzt beschlossene Maßnahmenpaket ab 2. November 2020 ist besonders für den Kulturbereich sehr schmerzhaft und für viele Kulturschaffende existenzbedrohend. Es trifft einen gesellschaftlichen Bereich, der sich ungeachtet aller Hilfsprogramme von Bund und Ländern im Krisenmodus befindet und erst begann, sich in Ansätzen auf einem äußerst niedrigen Niveau zu konsolidieren.“ 

Für die Zustimmung zum Beschluss und die Akzeptanz der getroffenen Maßnahmen sei es daher zwingend, dass die entstehenden Einnahmeausfälle der Kunst- und Kulturschaffenden und der Beschäftigten in der Veranstaltungsbranche kompensiert werden und eine weitere Verschärfung ihrer schwierigen Lage verhindert wird. 

Robra verweist in diesem Zusammenhang auf die von der Bundesregierung zugesicherten außerordentlichen Wirtschaftshilfen. Demnach will der Bund finanzielle Ausfälle auch für Selbständige, Vereine und Einrichtungen in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats kompensieren. Zudem werden die Verlängerung und Verbesserung von Fördermaßnahmen für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft sowie für Soloselbständige in Aussicht gestellt. 

Der Minister sieht jetzt die Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen sowie die Bundesbeauftrage für Kultur und Medien (BKM) in der dringenden Pflicht, diese Beschlüsse schnell, zielführend und unbürokratisch umzusetzen.




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