Peter Conrad (l.) und Dr. Richard Thomas bei der Vernissage im Alten Rathaus. Foto: Wolfgang Marchewka

Peter Conrad (l.) und Dr. Richard Thomas bei der Vernissage im Alten Rathaus. Foto: Wolfgang Marchewka

24.10.2020

Besondere Führungen und Verkauf von Kunstwerken

Große Resonanz für die Peter Conrad-Ausstellung

Wittenberg (wg). Aus Anlass seines 70. Geburtstages am 10. Juli bekam der Wittenberger Kunstmaler Peter Conrad eine eigene Ausstellung im Alten Rathaus mit dem Titel „Wittenberger Malerei – Retrospektive“, zu der er zusammen mit der Kuratorin und Kunsthistorikerin Jutta Strehle 86 Bilder ausgewählt hatte (der Wittenberger Sonntag berichtete). 

Nach der gut besuchten Vernissage im Ratssaal am 18. August wurden bis Mitte Oktober 470 Besucher gezählt. Es gab 30 Führungen durch den Künstler, Dr. Richard Thomas und Jutta Strehle, oft zufällig und ganz spontan, wenn mehr als vier Besucher in der Ausstellung waren. Dr. Thomas gehört seit 1982 zu den Wegbegleitern des Künstlers und besitzt etliche „Conrads“. 

Aus dem dreistelligen Betrag im Spendenglas wurden dem Künstler 18 Leinwände gesponsort und bisher fünf Rahmungen von Bildern aus der Ausstellung vorgenommen. Für drei Bilder hat die Firma „Lechelt Design“ die Rahmung kostenfrei übernommen. Andrea Lechelt aus Elster wird am 1. November um 15 Uhr eine Führung der anderen Art unter dem Titel „Falscher Rahmen – richtiges Bild?“ vornehmen. Dr. Thomas bietet ab November bis zum 10. Januar jeden Sonntag um 15 und um 15.30 zwei halbstündige Führungen an, um eine Spende für den Künstler wird am Ausgang gebeten. 

Am Tag der Eröffnung umfasste das Werkverzeichnis von Peter Conrad 262 Bilder, die Dr. Thomas seit den 1980er Jahren per Foto belegt hatte. Inzwischen ist Kuratorin Strehle bei der Werknummer 365 angekommen. „Es haben sich zahlreiche Bürger aus Wittenberg und dem Landkreis gemeldet, denen erst durch die Presse-Veröffentlichungen bewusst wurde, einen ‚echten Conrad’ zu besitzen“, erklärt Dr. Thomas. 

Peter Conrad wird an zwei Sonntagen im November und Dezember Ölbilder aus seinem Depot sowie Werke aus seiner Skizzenmappe zum Verkauf bereitstellen, die genauen Termine werden noch im Wittenberger Sonntag bekannt gegeben. Die Bilder selbst wird ein prominenter Wittenberger vorstellen. „Es werden Kunstwerke verkauft, da sollte man schon Geldscheine dabei haben“, betont Dr. Thomas, „denn schließlich ist diese Veranstaltung kein Trödelmarkt.“ 

Ab Mitte November werden die Werke der Ausstellung mit einem dezent farbigen Punkt gekennzeichnet als Leihgabe (gelb), verkäuflich (grün) und unverkäuflich (rot). „Für die Finissage im Alten Rathaus am 10. Januar 2021 darf mit Überraschungen, Musik und prominenten Gästen gerechnet werden, die schon lange Bilder von Conrad besitzen“, kündigt Dr. Thomas an. 

Das Oeuvre des Malers wird auf 450 bis 500 Werke geschätzt. Wer seine Bilder – auf Wunsch auch anonym - im Werkverzeichnis wiederfinden möchte, meldet sich bitte bei Simone Hoffmann in der Stadtverwaltung (Tel.: 03491/421 911 22, E-Mail: ) oder in der Ausstellung selbst bei Frau Willius oder Frau Hurdelbrink. 

Dazu reicht ein Foto oder Scan des Bildes, die Jahreszahl beim Signum, die Mal-Art (Öl auf Pappe/Leinwand, Aquarell, Kohlestift), die Maße Höhe x Breite sowie der Standort (Privatbesitz Wittenberg, Coswig, Jessen, Schmiedeberg usw.). Bisher wollten besonders auswärtige Besucher einzelne Bilder aus der Ausstellung herauskaufen, dabei handelt es sich um sehr verschiedene Kunstwerke. 

Hinweis 

Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar 2021 täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Besucher tragen bitte einen Mund-Nasenschutz , Desinfektionsspender und Namenslisten sind vor Ort. Bei freiem Eintritt wird um eine Spende für die Rahmung weiterer Bilder gebeten. Ansprechpartner für die Ausstellung ist außer Simone Hoffmann auch Dr. Richard Thomas, Tel.: 03491/87 33 528, E-Mail: .




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