30.09.2020

Wittenberger Sonntag liest die Badische Zeitung

Corona-Strategie für Herbst und Winter: Mehr Klarheit geschaffen

Freiburg (ots) Man muss die Feste feiern, wie sie fallen – dieses Sprichwort aus Vor-Corona-Zeiten gilt nicht mehr und ist abgelöst worden von der dringenden Bitte der Regierungschefs in Bund und Ländern, "in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind". 

Im Sinne des gesellschaftlichen Gesundheitsschutzes ist gerade vor den Wintermonaten Vorsicht und Zurückhaltung geboten. Das ist mehr als verständlich, da doch eine Reihe privater Feste zuletzt den Anstieg der Ansteckungszahlen mit verursacht hat. 

Wenigstens das ärgerliche Hin und Her bei der maximal erlaubten Gästezahl wird mit der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz beendet. Bisher herrschte in den Bundesländern ein Flickenteppich an Regeln. Wochenlange ergebnislose Diskussionen über eine Begrenzung der Teilnehmerzahl verunsicherten die Veranstalter – trotzdem geplante Feiern standen ständig auf der Kippe, abgesagte, aber offiziell noch erlaubte Veranstaltungen ließen viele auf hohen Stornokosten sitzen bleiben. 

Künftig sollen, wenn die neuen Corona-Ampelphasen aufgrund der Ansteckungszahlen in einzelnen Städten und Regionen auf Gelb oder Rot schalten, einheitliche Obergrenzen gelten. Das schafft mehr Klarheit als bisher und berücksichtigt dennoch das Infektionsgeschehen vor Ort.




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