Der mehrfach ausgezeichnete Journalist Karl De Meyer arbeitet international für die französische Zeitschrift „Les Echos Week-End" und wird zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung auch einen Beitrag über das Wittenberger Museum „Haus der Geschichte" veröffentlichen. Foto: Les Echos

Der mehrfach ausgezeichnete Journalist Karl De Meyer arbeitet international für die französische Zeitschrift „Les Echos Week-End" und wird zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung auch einen Beitrag über das Wittenberger Museum „Haus der Geschichte" veröffentlichen. Foto: Les Echos

30.07.2020

Beitrag soll zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung erscheinen

Redakteur aus Frankreich schreibt über das Haus der Geschichte

Paris/Wittenberg (wg). Am 2. Oktober soll in der französischen Zeitschrift „Les Echos Week-End“ ein Beitrag von Chefredakteur Karl De Meyer über das Wittenberger „Haus der Geschichte" erscheinen. „Les Echos“ ist Frankreichs führende Wirtschaftszeitung mit circa 120.000 Lesern pro Woche. Meyer, ehemaliger EU-, Berlin- und New York-Korrespondent, wurde mehrmals ausgezeichnet, auch mit dem deutsch-französischen Journalistenpreis. 

De Meyer hat ein großes Interesse an Deutschland. Aus Anlass des bevorstehenden 30. Jahrestages der Wiedervereinigung reiste er von Bad Schandau entlang der Elbe über Wittenberg bis nach Stendal. Grund: „Ich möchte unseren Lesern erklären, was in Deutschland und vor allem in den neuen Bundesländern seit 1990 verändert worden ist.“ In mehreren Beiträgen will Meyer analysieren, wie sich Ostdeutschland entwickelt hat – mit den Erfolgen in Wirtschaft und Tourismus, aber auch Problemen wie den immensen Bevölkerungsverlusten bei der Abwanderung von Ost nach West. Außerdem sucht der Journalist nach Ursachen, warum so viele Ostdeutsche eine Affinität zur AfD haben. 

Von Christel Panzig, Leiterin des Hauses der Geschichte, ließ sich Meyer erklären, wie das Museum entstanden ist und wie es sich entwickelt hat. Akribisch durchforstete der Franzose die zahlreichen Einträge in den Gästebüchern und war erstaunt darüber, dass die Besucher aus allen Teilen der Bundesrepublik und sogar aus dem Ausland gekommen waren. Die Ausstellungen seien anschaulich und informativ, Ostalgie spiele bei den meisten Besuchern kaum eine Rolle, wohl aber ein Interesse an der Alltagsgeschichte.




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