Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Foto: Staatskanzlei

Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Foto: Staatskanzlei

07.05.2020

Dem offenen Weg in die Zukunft eine Richtung und Sinn geben

Reiner Haseloff: Der 8. Mai 1945 ist ein symbolträchtiger Tag

Magdeburg/Wittenberg (WiSo), „Wir gedenken der Millionen Toten des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges. Wenige Tage sind für die deutsche Geschichte so symbolträchtig wie der 8. Mai 1945. Er ist ein Tag der Erinnerung und des Nachdenkens über unsere Geschichte. In diesem Krieg wurden viele Deutsche auf unterschiedliche Weise zu Tätern, Komplizen und Duldern beispielloser Verbrechen. Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland von der nationalsozialistischen Diktatur befreit. Totale Niederlage und Befreiung waren unlöslich miteinander verbunden.“ Das sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in Magdeburg aus Anlass des Kriegsendes vor 75 Jahren.   

Haseloff hob die Bedeutung von Gedenken und Erinnerung hervor. „Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen wachzuhalten, ist zur Aufgabe der Nachgeborenen geworden. Geschichte ist mehr als nur die Summe von persönlicher Erfahrung und persönlichem Erleben. Sie sagt uns auch, was wir nicht mehr sind und nie mehr sein wollen. Es gibt auch eine gelernte Zeitgenossenschaft. So erwächst aus der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ein konkreter Auftrag.“   

„Dabei geht es nicht nur um die Formen der Erinnerung“, so der Ministerpräsident, „es geht auch darum, welche Gesellschaft wir kommenden Generationen hinterlassen. Aus der Geschichte lernen heißt, es besser machen zu wollen. Der Weg in die Zukunft ist offen. Ihm Richtung und einen Sinn zu geben, bleibt unsere Aufgabe.“





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