17.04.2020

Gerät kann die Geschwindigkeit mehrerer Autos gleichzeitig messen

Ein neuer „Enforcement Trailer“ ist an der Autobahn in Betrieb

Dessau-Roßlau (WiSo) Am Freitag (17.04.2020) nahm die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau ihren neuen „Enforcement Trailer“ in Betrieb. Das autarke, batteriebetriebene Gerät ermöglicht eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung und die Erfassung entsprechender Verkehrsverstöße für mehrere Tage ohne manuelle Bedienung. 

Der „Enforcement Trailer“ ist gepanzert, vollautomatisch und mehrzielfähig und kann mehrere Fahrzeuge gleichzeitig auf mehreren Fahrspuren messen. Im Falle eines Geschwindigkeitsverstoßes wird ein digitales Foto von Fahrzeug und Kennzeichen erstellt. 

Dieser „Enforcement Trailer“ befindet sich seit Freitag im Baustellenbereich der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Dessau-Süd und Thurland in Fahrtrichtung München im Einsatz. Dort sind 60 km/h erlaubt. Perspektivisch kann das Gerät im gesamten Inspektionsbereich eingesetzt werden. 

Auf Grund der aktuell geltenden Beschränkungen aus Anlass der Coronavirus-Pandemie ist gegenwärtig ein geringeres Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Das aber setzt vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeiten nicht außer Kraft. 

Die Überwachung des Straßenverkehrs ist eine fundamentale Aufgabe der Polizei, denn überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den Hauptunfallursachen. So waren 2019 insgesamt 521 Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau darauf zurückzuführen. 

Ziel der Verkehrsüberwachung ist die nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Foto: Polizei




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