Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde und Marktleiter Klaus Nunweiler beim Pressegespräch im Neuen Rathaus. Foto: Wolfgang Gorsboth

Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde und Marktleiter Klaus Nunweiler beim Pressegespräch im Neuen Rathaus. Foto: Wolfgang Gorsboth

10.01.2020

Bürgermeister Kirchner lobt die Wochenmärkte

Wittenberg (wg). „Wo Markt ist, ist auch Kommunikation und Leben“, erklärte Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) beim freitäglichen Pressegespräch im Neuen Rathaus, „sowohl der Mittwochsmarkt auf dem Arsenalplatz, als auch der Samstagsmarkt auf der Westseite des Alten Rathauses stärken den Standort Altstadt.“ An beiden Tagen werde die Stadt von vielen Auswärtigen besucht und wer auf dem Markt einkaufe, der nehme in der Regel auch andere Dienstleistungen in der Innenstadt wahr. 

Dass die Deutsche Marktgilde eG als Betreiber der beiden Märkte eng mit dem Gewerbeverein der Lutherstadt sowie mit der Initiative „Kauf lokal“ kooperiere, sei zu begrüßen. Dies um so mehr, als der Handel einen krassen Wandel erlebe, geprägt von Konkurrenz der Discounter, Online-Handel, fehlenden Fachkräften und dem hohen Altersdurchschnitt der Händler. Die Stadt habe zudem die Stelle eines Citymanagers ausgeschrieben, von dessen Aktivitäten verspreche man sich eine weitere Attraktivitätssteigerung und Belebung der Innenstadt. 

Vor allem für den seit Mai 2019 bestehenden Samstagsmarkt sieht der Bürgermeister Entwicklungspotenzial. „Ab März 2020 wird es dieses Angebot wieder geben, welches dann unter der Bezeichnung ‚Frischemarkt’ firmieren wird“, informierte Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde in Dresden, die für 33 Städte in Mitteldeutschland zuständig ist. Die Händler des sogenannten „grünen“ Marktes, die von Montag bis Samstag hinter dem Akten Rathaus stehen, sollen künftig in den „Frischemarkt“ eingebunden werden. 

Den Mittwochsmarkt auf dem Arsenalplatz hat die Marktgilde im Januar 2019 übernommen, je nach Saison beteiligen sich 30 bis 49 Händler. „Wir wünschen uns für 2020 noch mehr Händler, um das Sortiment zu erweitern“, so Schiel. Mehr als 50 Prozent der Markthändler entfallen auf den Frischebereich wie Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse. 

Laut Klaus Nunweiler, der die beiden Märkte vor Ort leitet, wünschen sich zwei Drittel der Besucher des Mittwochmarktes eine Rückkehr auf den historischen Marktplatz. Der zwischen der Stadt und der Marktgilde für den Arsenalplatz abgeschlossene Vertrag gilt allerdings noch zwei Jahre. 

Für den Mittwochsmarkt ist in diesem Jahr in Kooperation mit der Diakonie ein „sozialer Tag“ geplant, ebenso Aktionen rund um den Kindertag und Kürbisschnitzen im Herbst.





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