16.12.2019

Wittenberger Sonntag liest die Frankfurter Rundschau

Nach dem Konferenzchaos in Madrid werden Vorreiter gesucht

Frankfurt (ots) Gerade nach der Erfahrung mit dem Konferenzchaos in Madrid ist man versucht zu sagen: Hört auf damit. Trotzdem, es wäre zwar falsch, die UN-Klimaverhandlungen nach dieser neuerlichen Erfahrung des irren Tanzes auf dem Vulkan aufzugeben. Sie bilden immerhin einen Rahmen, um alle Länder der Erde einzubinden und eine Plattform auch für die Interessen der armen Länder zu schaffen, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. 

Doch zu hoffen, dass auf diesem Weg das 1,5 bis Zwei-Grad-Limit erreicht werden kann, ist vergeblich. Das Einstimmigkeitsprinzip verhindert, dass schnell gehandelt wird. Hinzu kommt, dass die USA als zweitgrößter CO2-Einheizer im November aus dem Paris-Abkommen austreten werden. 

Die Blockade des internationalen Klimaschutzes kann nur durch Vorreiter aufgelöst werden, die ohne Rücksicht auf die Bremser mit einer modernen, strikt am CO2-Sparen orientierten Energie- und Verkehrspolitik, einer klimafreundlichen Landnutzung und (Wieder-)Aufforstung von Wäldern vorangehen.





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