OB Torsten Zugehör übergibt den symbolischen Schüssel an die Abordnung der Ersten Großen Wittenberger Karnevalsgesellschaft. Foto: Wolfgang Gorsboth

OB Torsten Zugehör übergibt den symbolischen Schüssel an die Abordnung der Ersten Großen Wittenberger Karnevalsgesellschaft. Foto: Wolfgang Gorsboth

11.11.2019

Oberbürgermeister Torsten Zugehör übergab Schlüssel an die 1. GWK

Um 11.11 Uhr haben die Narren die Macht übernommen

Wittenberg (wg). Mit einem dreifach donnernden „LuWi-Helau“ übernahm eine Abordnung der Erste Großen Wittenberger Karnevalsgesellschaft (GWK) am 11.11., punkt 11.11 Uhr, im Neuen Rathaus symbolisch den Rathausschlüssel von Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos). 

Den Schlüssel nahmen die Elferratsmitglieder Lothar Bernstein und Holger Menne in Empfang, die ihren Präsidenten Michael Fredersdorf würdig vertraten, der zur Zeit im fernen Neuseeland weilt. Fredersdorf überbrachte seine Grüße an den OB und die Stadt per Videobotschaft. In Neuseeland hätten die Narren bereits aufgrund der Zeitverschiebung mit Knaller und Böller die Rathäuser gestürmt. 

Den Neuseeländern bescheinigte der Wittenberger, ein karnevalsbegeistertes Völkchen zu sein, er selbst sei nicht zuletzt in närrischer Mission unterwegs, um vor Ort den Maori-Kriegstanz zu studieren, den soll das GWK-Männer-Ballett im nächsten Jahr aufführen. Fredersdorf versicherte, die Stadtkasse ebenso leer zurückzugeben, wie sie eh schon sei. 

Bevor der OB jedoch den großen Schlüssel aushändigte, zeigte die 15-jährige Lea ihr Können, sie tanzt bereits seit neun Jahren und ist zum fünften Mal das Tanzmariechen. „Wir leben in aufregenden Zeiten, die Pole driften immer mehr auseinander und die Mitte der Gesellschaft ist ganz still geworden“, zeigte sich der OB nachdenklich, „vielleicht kann da der Karneval durch gemeinsames Feiern und das Stiften regionaler Identität vermitteln.“ Auf die Narren, die nun in der fünften Jahreszeit die Macht hätten, warteten viele Aufgaben, unter anderem die seit Jahren angespannte Haushaltslage. 

 60. Jubiläum

Am 23. November des Jahres feiert die I. GWK im Gesundbrunnen mit dem Reinsdofer Carneval Club (RCC) dessen 60. Jubiläum. Zur Jahreshauptversammlung der Karnevalsvereine, auch Präsidententreffen genannt, nehmen die Wittenberger mit einer Abordnung Ende November in Halle teil, dann ist auch GWK-Präsident Fredersdorf zurück aus Neuseeland. 

Bereits Tradition hat die gemeinsame Karnevalsfeier mit dem Augustinuswerk am 14. Februar und auch bei der Weiberfastnacht des Kropstädter Karnevals Club sind die Wittenberger dabei. In nächsten Jahr wird es am 22. Februar auch eine eigene Veranstaltung geben, nur der Ort ist noch offen: „Dass der Piesteritzer Hof geschlossen hat, ist für uns ein herber Verlust“, sagt Holger Menne, „wir suchen eine geeignete Location für 80 bis 100 Gästen, vielleicht hat ja der OB eine Idee.“




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