Der Wittenberger Töpfermarkt bietet zum 27. Mal zahlreiche Attraktionen, die manch eine Besucherin „zum Knutschen schön" findet. Hier küsst eine „Kröte“ eine Kröte. Foto: Wolfgang Marchewka

Der Wittenberger Töpfermarkt bietet zum 27. Mal zahlreiche Attraktionen, die manch eine Besucherin „zum Knutschen schön" findet. Hier küsst eine „Kröte“ eine Kröte. Foto: Wolfgang Marchewka

25.09.2019

88 Keramiker machen mit - Ein vielseitiges Programm wird geboten

Keramiker Jörg Engler freut sich auf den Wittenberger Töpfermarkt

Wittenberg (wg). Der traditionelle Töpfermarkt findet ohne Einschränkungen auf dem historischen Marktplatz statt: „Die Baustelle ist offiziell beendet und alle Absperrungen werden entfernt“, bestätigt Doreen Raewel vom Büro des Oberbürgermeisters. OB Torsten Zugehör eröffnet den Töpfermarkt am Samstag, dem 28. September, um 10 Uhr. Anschließend wird die Töpferfahne gehisst.

Jörg Engler, der Keramiker aus Zahna, hat den organisatorischen Staffelstab von Töpfermarkt-Begründerin Petra Schütze übernommen und freut sich auf seine neue Aufgabe: „Die Stadt hat trotz der auch durch prominente Gäste und archäologischen Funde verursachten Verzögerungen ihre Zusage, die Sanierung termingerecht fertigzustellen, eingehalten. Wir sind sehr froh darüber, denn einen geeigneten Alternativstandort gibt es nicht.“ Außerdem werde die gesamte Marktfläche für die 88 teilnehmenden Keramiker benötigt. 

Mehrere Partner arbeiten zusammen

Es bleibt auch bei der gewohnt guten Zusammenarbeit mehrerer Partner: Zur Schau der schönen Dinge laden die Keramiker-Innung Sachsen-Anhalt, die Wittenberg Marketing GmbH und die Stadt Wittenberg gemeinsam ein. Die Besucherinnen und Besucher können sich nicht nur auf ein vielseitiges Angebot freuen, sondern auch auf Informationen über das Töpferhandwerk: Fünf Scheiben sollen sich drehen, an denen die Keramiker ihr Können dem Publikum zeigen möchten. Raku-Brände werden vorgeführt und interessierte Marktbesucher können ihr Talent fürs Töpfern selbst ausprobieren. 

Für Petra Schütze, die den Töpfermarkt 26 Jahre lang leitete, halten die Töpfer ein besonderes Präsent bereit, das bereits im vergangenen Jahr während des Töpfermarktes begonnen wurde und nun vollendet übergeben wird – ein stattliches Gefäß. 

Am Sonntag beginnt der Töpfermarkt-Gottesdienst um 10 Uhr in der Stadtkirche, in der eine Töpferscheibe aufgestellt ist. Gegen 10.30 Uhr wird der Gottesdienstes vor dem Rathausportal fortgesetzt. Die Töpfer verabschieden sich um 17.30 Uhr mit ihrer selbstgetexteten Wittenberger Töpferhymne. 

Bauernmarkt auf dem Cranach-Hof 

Parallel lohnt sich auch ein Besuch des Bauernmarktes auf dem Cranach-Hof in der Schlossstraße, der an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet ist. Im Angebot sind Produkte aus der Region und kunsthandwerkliche Artikel, die aus Naturmaterialien hergestellt wurden. Zum Thema „Bienen“ gibt es umfangreiche Informationen und wer auf dem Töpfermarkt eine Vase erworben hat, kann diese auf dem Cranach-Hof mit Blumen befüllen.




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