Auch der Wittenberger Vizelandrat Jörg Hartmann (rechts) interessiert sich für die Apfelernte in den Plantagen des Obsthofes Zwicker und möchte auch beim Hoffest dabei sein. Foto: Wolfgang Gorsboth

Auch der Wittenberger Vizelandrat Jörg Hartmann (rechts) interessiert sich für die Apfelernte in den Plantagen des Obsthofes Zwicker und möchte auch beim Hoffest dabei sein. Foto: Wolfgang Gorsboth

15.09.2019

Fröhlicher Startschuss für die Apfelselbstpflücke am 21. September

Das 23. Hoffest auf dem Obsthof Zwicker feiern!

Jessen OT Schweinitz (wg). Mit dem Anschnitt einer Riesentorte im Apfelformat ist auf dem Obsthof Zwicker in Schweinitz die Apfelsaison eingeläutet worden (der Wittenberger Sonntag berichtete). Und schon folgt der nächste Höhepunkt: Das traditionelle Hoffest, das am 21. September ab 10 Uhr zum Auftakt für die Apfelselbstpflücke gefeiert werden wird. 

Circa 2.000 Besucher feierten im vergangenen Jahr gemeinsam, sogar Leipziger und Berliner waren mit dabei. Und wenn es sein Terminkalender zulässt, möchte diesmal auch der Wittenberger Vizelandrat Jörg Hartmann das Fest besuchen, denn „familiengeführte Traditionsunternehmen, die gleichzeitig auf Innovation setzen, tragen wesentlich zur Wertschöpfung im ländlichen Raum bei.“ Der Obst- und Weinbau präge die Region seit Jahrhunderten, Unternehmen wie Zwicker seien für Jessen auch deshalb wichtig, weil sie ihr Know-how an die nachfolgende Generation weiterreichten und damit dafür sorgen würden, dass die Region lebenswert bleibe. Mit Marvin und Theresa seien inzwischen auch die Kinder an Bord des Familienunternehmens.

Die Ernteerwartungen liegen in dieser Saison aufgrund von negativen Witterungseinflüssen deutlich unter denen des Vorjahres. „2018 waren die Hausgärten voll mit Äpfeln, dadurch haben wir weniger verkauft“, berichtet Obsthof-Chef Oliver Zwicker, „deshalb gibt es zu Beginn der neuen Saison zum ersten Mal noch Äpfel aus der Vorsaison im Kühlhaus.“ Auf Hitze und Trockenheit haben sich die Zwickers durch ein ausgeklügeltes Tropfbewässerungssystem eingestellt: „Ohne zusätzlichen Wassereinsatz würde hier nichts mehr gehen, das haben die beiden vergangenen Jahre eindeutig bewiesen." 

Familie Zwicker baut auf einer Fläche von knapp 40 Hektar Kernobst, Steinobst und Beeren nach biologischen Richtlinien an, mit 15 Hektar und zehn verschiedene Sorten dominiert der Apfelanbau, wobei das Traditionsunternehmen auch auf alte Sorten setzt. Immer wichtiger wird die Direktvermarktung, Zwickers nutzen dazu seit 1999 ihren Hofladen, der 2018 mit Blick auf die Produktpalette wesentlich erweitert wurde sowie die regionalen Wochenmärkte und künftig auch den Online-Verkauf. Auch das erste Hoffest vor 23 Jahren war der Versuch, Neues zu wagen und den Endverbraucher für den Obstanbau zu interessieren. „Ein erfolgreicher Versuch", freut sich Oliver Zwicker. 

Am 21. September gibt es während des Hoffestes auch Möglichkeiten zur Betriebsbesichtigung. Sehr beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern sind Rundfahrten mit der „Apfelbahn" durch die Obstanlagen. Gaumenfreuden wie die von der Familie selbst gebackenen Obstkuchen und „flüssiges Obst“ wie Federweißer bieten mehrere Stände auf der Genussmeile, die durch einen Bauernmarkt, regionales Handwerk und die Weinmanufaktur ergänzt wird. Wissen vermittelt ein erfahrener Pomologe, der anhand der von Besuchern mitgebrachten Früchte die Sorten der Obstgehölze bestimmt und wertvolle Tipps gibt. Eine Apfelsaftpresse kommt zum Einsatz und für Kinder gibt es eine Spielwiese, für Live-Musik ist gesorgt. 

Hinweis:

Möglichkeiten, leckere Äpfel selbst zu pflücken, gibt es am 21., 22., 27. 28. und 29. September sowie vom 3. bis 6. Oktober und vom 11. bis 13. Oktober, jeweils von 8 bis 16 Uhr. Oliver Zwicker: „Das sind gute Gelegenheiten, vitaminreichen Wintervorrat mit nach Hause zu nehmen, denn Äpfel sind nicht nur gesund, sie sind auch lange lagerfähig und vielseitig verwendbar.“




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