Beim Rundgang durch die Ausstellung im Alten Rathaus im Gespräch (von links): Ministerpräsident und Schirmherr Dr. Reiner Haseloff, Sammler Dr. Gerd Gruber, Wittenbergs Bürgermeister Jochen Kirchner und die Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Brinkmann als Kuratorin. Foto: Wolfgang Marchewka

Beim Rundgang durch die Ausstellung im Alten Rathaus im Gespräch (von links): Ministerpräsident und Schirmherr Dr. Reiner Haseloff, Sammler Dr. Gerd Gruber, Wittenbergs Bürgermeister Jochen Kirchner und die Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Brinkmann als Kuratorin. Foto: Wolfgang Marchewka

10.09.2019

200 Werke aus der Sammlung Gerd Gruber: Nationales Kulturgut

Kunst von Weltrang an drei Standorten in Wittenberg

Wittenberg (wg). Als „besonderen Höhepunkt im 30. Jahr des Mauerfalls“ bezeichnete Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) die Eröffnung der Ausstellung „Kunst nach 1945. Die Sammlung Gerd Gruber“ am Dienstag in der Westhalle des Alten Rathauses. Die Privatsammlung sei die einzige in Sachsen-Anhalt, die als nationales Kulturgut der Bundesrepublik anerkannt sei. Er habe die Schirmherrschaft gerne übernommen, zumal er den Sammler seit 37 Jahren kenne. 

Die auf drei Standorte verteilte Ausstellung – Altes Rathaus, Cranach-Haus Markt 4 und Schloss Wittenberg – zeigt 200 Werke von 159 Künstlern aus 25 Ländern der Welt, Arbeiten, die sich mit den Schrecken des Zweiten Weltkrieges, mit dem Abwurf der beiden Atombomben auf Japan sowie mit der atomaren Aufrüstung im Zuge des Kalten Krieges befassen. 

Gruber warnte vor dem national und international wieder aufkeimenden Nationalismus, Rassismus und der Ausgrenzung von Menschen. Es sei unerträglich, dass Neonazis öffentlich aufmarschieren dürften und nicht hinnehmbar, dass Gedenkstätten für die Opfer des NS-Terrors mit Nazi-Symbolen beschmutzt würden. 

Die Ausstellung, die unter anderem Werke von Picasso, Chagall, Miró, Otto Dix und Joseph Beuys zeigt, ist bis zum 6. Januar 2020 zu sehen, dazu ist ein umfangreicher Katalog mit rund 1.100 Abbildungen erschienen.





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