Oberbürgermeister Torsten Zugehör testete am Montag den Bio-Automaten als erster Kunde. Foto: Wolfgang Gorsboth

Oberbürgermeister Torsten Zugehör testete am Montag den Bio-Automaten als erster Kunde. Foto: Wolfgang Gorsboth

02.09.2019

Augustinuswerk stärkt die Direktvermarktung

Neu: Bio-Produkte aus dem Automaten

(wg). Hofeigene Produkte in Bio-Qualität direkt an die Kunden bringen und das unabhängig von Ladenöffnungszeiten 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – das ermöglicht das Augustinuswerk mit seinem „Biomat“, einem neuen Verkaufsautomaten zur Direktvermarktung.

Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) und Augustinusvorstand Matthias Monecke nahmen den mit Kühlung ausgestatteten Automaten, der seinen Standort in der Bürgermeisterstraße rechts neben der Katholischen Kirche in der ehemaligen Feuerwehreinfahrt zur Kita gefunden hat, am Montag, dem 2. September, in Betrieb. 

Angeboten werden Produkte vom Diakoniehof Rackith, einem Inklusionsbetrieb, zu dem auch die Gewächshäuser in der Wittenberger Feldstraße gehören. „Aktuell befüllt ist der gekühlte Automat mit Bio-Eiern, Tomaten, Paprika und Milch“, berichtete Prokuristin Bianca Balaweider. In Kürze dazu kommen Masthähnchen, zerlegt in Brust, Flügel und Schenkel, perspektivisch sollen auch Pekingenten über den Automaten verkauft werden.

„Wir werden uns nach den Wünschen der Kunden richten“, betonte Balaweider. So könnten in Zukunft auch Eigenprodukte wie Hühnerfrikassee und Hühnerbrühe angeboten werden. Täglich wird der Automat aufgefüllt, dabei auch die Kühlung überprüft. 

Bislang waren die Produkte nur im Hofladen in Rackith und im Gewächshaus erhältlich, auf Bestellung werden Kunden auch beliefert. „Mit dem Automaten stärken wir die Direktvermarktung und rücken näher an die Kunden heran“, so Balaweider. 

Als neues Angebot, welches bereits mitarbeiterintern erfolgreich getestet wurde, gibt es das Eier-Abo für die Dauer eines Jahres, obendrauf gratis ein Suppenhuhn oder eine Flasche Eierlikör. Circa 1.000 Hühner werden artgerecht in Hühnermobilen gehalten, die alle zwei Wochen versetzt werden, so dass die Tiere immer frisches Grün zu fressen haben. Aktuell werden pro Woche 20 Masthähnchen geschlachtet, die Kapazität ist auf 40 erweiterbar. 

Bezahlt werden kann in Münzen sowie mit Fünf- und Zehn-Euro- Scheinen, eine Aufrüstung auf EC-Card ist geplant. In jedem Gemüsefach liegt eine kleine Papiertüte für den Transport.





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