Das Duo „Pariser Flair“ mit der Wahlpariserin und Opernsängerin Marie Giroux (r.) und die aus Norddeutschland stammende Jenny Schäuffelen (Piano, Akkordeon) ist am 29. September zu Gast. Foto: Veranstalter

Das Duo „Pariser Flair“ mit  der Wahlpariserin und Opernsängerin Marie Giroux (r.) und die aus Norddeutschland stammende Jenny Schäuffelen (Piano, Akkordeon) ist am 29. September zu Gast. Foto: Veranstalter

29.08.2019

Neues Programm mit viele Kinderstücken

Vorhang auf zur 16. Spielzeit in der Phönix Theaterwelt

Wittenberg (wg). „Wir gehen mit unserem bewährten Konzept in die neue Spielzeit“, berichtet Diana Pielorz, Vorsitzendes des Betreibervereins der Phönix Theaterwelt Wittenberg, im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag. Es gebe wieder eine bunte Mischung aus Musikveranstaltungen verschiedener Genres, Schauspiel, Kabarett und jede Menge Stücke für Kinder. 

Den Auftakt macht am 8. September um 17 Uhr das bekannte Kabarett „Die Distel“, die mit „Weltretten für Anfänger“ ihr 150. Programm auf die Bühne gebracht hat, in dem Bundeskanzlerin Merkel nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern als Physikerin auch eine Zeitmaschine basteln lässt, mit der sie ihr Volk in eine goldene Zukunft und sich selbst in die Unsterblichkeit katapultieren kann. 

Zu einer besonderen Reise lädt das Duo „Pariser Flair“ am 29. September um 16 Uhr ein, wenn die französische Opernsängerin Marie Giroux und die norddeutsche Pianistin und Akkordeonistin Jenny Schäuffelen charmant durch die Metropole führen. Auf der Tour entlang der Seine und der Quartiers lernt das Publikum Paris von allen Seiten kennen, vom Rotlichtviertel Pigalle bis zu den exquisiten Gaumenfreuden wie Himbeermakronen, die es im Maison Laudurée in der Rue Royale gibt. 

Regeln der Physik und Mathematik können am 4. Oktober um 19.30 Uhr getrost vergessen werden, wenn die beiden Ausnahmetalente Magier Ben David und der Showhypnotiseur Christo als „Die Unfassbaren“ ihr Publikum in die Welt der Phantasie und Illusionen entführen. Beide präsentieren mal gemeinsam, mal im Solo Zauberkunst, außergewöhnliche Erfahrungen und Entertainment. 

Mit „Sonne, Mond und Sterne“ gastieren am 13. Oktober um 15 Uhr mit Liane und Norbert Fietzke vom Duo „con emotione“ zwei oft und gern im Phönix gesehene Künstler. In ihrem himmlischen Liedervergnügen präsentieren die Lieder, Intermezzi und Anekdoten vom Barock bis Heute. 

 „’Der Traumzauberbaum’ von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt ist seit vielen Jahren ein Dauerbrenner bei uns“, berichtet Pielorz. Am 26. Oktober lässt der Traumzauberbaum um 15 Uhr ein neues Blatt wachsen mit der Geschichte von Mimmelitt, dem Stadtkaninchen, das sich vor einem quietschenden Eisengeist fürchtet. Hinter dem Geist verbirgt sich Ritter Adelbert, ein alter verrosteter Wetterhahn, der sich nichts sehnlicher wünscht als ein paar Tropfen Öl und ein Dach. Die Geschichtenlieder sind eine Mischung aus Hörspiel und Rockballade und werden als interaktives Kindermitmachtheater inszeniert. 

Der Chansonstar des Ostens und Schauspieler Jürgen Walter feiert am 3. November um 16 Uhr sein 50. Bühnenjubiläum und im Phönix wird er auch Titel aus seinem im September 2019 erscheinenden Album „Heimat“ vorstellen. 1969 bestand er die Prüfung als „Unterhaltungskünstler mit Berufsausweis“ und arbeitete seither eng mit der Schriftstellerin Gisela Steineckert sowie den Komponisten Thomas Natschinski und Arndt Bause zusammen. Er war der erste DDR-Künstler, der eine Personality-Show im Palast der Republik erhielt. 

Am 13. November schlüpft der saarländische Kabarettist Gerd Dudenhöffer um 20 Uhr in seine Kunstfigur Heinz Becker, der in dem neuen Stück „Dod – Das Leben ist das Ende“ mit dem Verlust seiner Ehefrau fertig werden muss. Seit 1985 steht Dudenhöffer als nörgelnder Rentner Heinz Becker mit Hosenträgern und „Batschkapp“ auf der Bühne. 

Das Theater der Altmark gastiert am 26. November um 8.30 und um 10.30 Uhr mit „Die kleine Hexe“ nach dem Kinderbuch von Otfried Preußler. Die kleine Hexe würde gerne zur Walpurgisnacht auf dem Blocksberg tanzen, doch mit ihren 127 Jahren ist sie noch viel zu jung, deshalb greift sie zu einem Trick. „Wir haben im Vorfeld Schulen angeschrieben und auf das Stück aufmerksam gemacht, bei entsprechender Resonanz gibt es die Option, die Aufführung um einen Tag zu verlängern“, erklärt Pielorz. 

Fortgesetzt wird die Kooperation mit dem Wittenberger Tanzstudio Schwager, welches in der Vorweihnachtszeit neue Eigenproduktionen im Wechsel mit Zusammenschnitten aus bestehenden Inszenierungen zeigt, in diesem Jahr steht am 16. November um 15 und um 18.30 Uhr „Tanztumult“ auf dem Programm. 

Im Dezember gibt es zwei Klassiker in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Rußländischen Gesellschaft: Am 1. Dezember ist um 16 Uhr das Russische Ballettfestival „Schwanensee“ zu Gast, das bereits in der Vergangenheit im Phönix mit seiner technischen Perfektion begeisterte und am 21. Dezember ist um 18 Uhr mit „Ivushka“ ein russische Weihnachtsrevue zu erleben. Krönender Jahresabschluss ist am 28. Dezember um 19.30 Uhr „Buddy in Concert“, eine Show, die sich der Rock’n’Roll- und Twist-Ära widmet. 

Hinweis 

Die Veranstaltung mit Katrin Weber „Nicht zu fassen“ am 28. September ist bereits ausverkauft. Das vollständige Programm steht im Internet unter www.theater-wittenberg.de. Karten im Vorverkauf gibt es in der Geschäftsstelle des Wittenberger Sonntag, Coswiger Straße 30A, Tel.: 03491/41 58 35, E-Mail:





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