OB Torsten Zugehör, Sachbearbeiterin Petra Trollius (l.) und Karatetrainerin Bärbel Färber zeigen einige der gebastelten und gemalten Friedenstauben. Foto: Wolfgang Gorsboth

OB Torsten Zugehör, Sachbearbeiterin Petra Trollius (l.) und Karatetrainerin Bärbel Färber zeigen einige der gebastelten und gemalten Friedenstauben. Foto: Wolfgang Gorsboth

23.08.2019

Vielfältige Angebote am Mittwoch, dem 4. September, von 12 bis 17 Uhr

12. Wittenberger Seniorenaktionstag im Zeichen der Friedenstaube

Wittenberg (wg). Wegen der Baustelle auf dem Markt wird der Seniorenaktionstag in diesem Jahr auf der Freifläche vor der Exerzierhalle stattfinden, dies hat zudem den Charme, dass bei Regen mit der Halle eine Schlechtwettervariante zur Verfügung steht. Von der möchte Petra Trollius, Sachbearbeiterin Sozialförderung, die den Staffelstab in der Organisation von der in den Ruhestand gewechselten Claudia Fiedler übernommen hat, indes nicht Gebrauch machen: Angesichts von circa 50 beteiligten Vereinen und Institutionen dürfte die Exerzierhalle aus allen Nähten brechen. 

„In Frieden leben erfordert nicht große Worte, sondern viele kleine Schritte“ – dieses Zitat von Egon Bahr, dem 2015 verstorbenen Architekten der West-Ost-Annäherung und der Entspannungspolitik des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt, wurde als Motto gewählt. „Angesichts zunehmender Raketen- und Atomwaffentest sowie der Aufkündigung von Verträgen zur Rüstungskontrolle wie INF ist dieses Motto gut gewählt, weil das Engagement für den Frieden nichts an Aktualität verloren hat“, erklärte Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) beim freitäglichen Pressegespräch, auch sei es keineswegs selbstverständlich, dass weite Teile Europas seit 70 Jahren in Frieden lebten. 

Dass das Thema Frieden 2019 im Vordergrund steht, hat auch mit Jahrestagen zu tun wie dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 105 Jahren und dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges von 80 Jahren – und vor 70 Jahren wurde das bis heute weltweit bekannte Symbol der Friedenstaube von Pablo Picasso für den Weltfriedenskongress in Paris entworfen und lithografiert. 

Die Friedenstaube als Symbol spielt auch auf dem Seniorenaktionstag eine große Rolle – ob gemalt, gebastelt, gehäkelt, gestrickt oder aus dem 3-D-Drucker. Alle im Vorfeld angefertigten Friedenstauben werden an einem Stand ausgestellt, weitere an dem Aktionstag gebastelt. Zurück geht die Initiative auf Bärbel Färber, Karatetrainerin des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

„Kleine weiße Friedenstaube“ ist ein DDR-Kinderlied, welches Erika Schirmer vor 70 Jahren textete und auf dem Aktionstag ebenso gesungen wird wie „Give Peace a Chance“, den Klassiker von John Lennon und andere Friedenslieder, Ausführende sind der Stadtsingechor sowie das Gesangsduo Kristina Ackerman und Christine Thomanek unter der Leitung von Virginia Weidlich. Dank des Brieftaubenvereins „Heimat“ werden auch echte Tauben in den Himmel steigen. 

Der Aktionstag bietet Informationen und Angebote zu den Themen Freizeitgestaltung in Klubs und Nachbarschaftszentren, Bildung, Sport, Rente, Vorsorge, Wohnen, Betreuung und Gesundheit, Sicherheit sowie Sehen, Hören und Mobilität im Alter. 

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e.V., das Landeskriminalamt und die Verbraucher-Zentrale sind mit ihren Beratungs- und Infomobilen vor Ort. Der Kreis Wittenberg ist mit der Betreuungsbehörde und der Kreisvolkshochschule vertreten, die Stadt Wittenberg mit ihrem Fachbereich Bürger & Service. Mit vor Ort sind der Betreuungsverein Pro-Bet, der Freizeit- und Seniorenclub Pratau, das Mehr-Generationen-Haus „Harold & Maude“, Wiwog und WBG, die AWO, Volkssolidarität, der Förderverein der Phönix Theaterwelt Wittenberg, der IB mit dem Bürgertreff, der Nachbarschaftsreff Wittenberg West, das Augustinuswerk, die Caritas sowie das Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg und viele mehr. 

Das Programm 

Eröffnet wird der Seniorenaktionstag am 4. September um 12 Uhr von OB Zugehör. Auf der Bühne sorgen Gruppen und Vereine für fünf Stunden Unterhaltung, zugleich ein repräsentativer Ausschnitt aus der kulturellen Vielfalt der Region. Um 12.20 Uhr gibt es ein Blasmusik-Potpourri mit dem Landespolizeiorchester und der Gesangssolistin Conny Walnsch. Im Viertelstundentakt führen Senioren aus den Vereinen und Klubs Darbietungen auf. „Heitere Muse“ ist der Titel des Musikprogramms mit dem Paul-Gerhardt-Orchester, das um 16.10 Uhr beginnt und den Nachmittag langsam ausklingen lässt.





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