Piotr Lisek ist der alte und neue Sieger des Internationalen Stabhochsprung-Meetings der Lutherstadt Wittenberg. Foto: Oleg Alimov

Piotr Lisek ist der alte und neue Sieger des Internationalen Stabhochsprung-Meetings der Lutherstadt Wittenberg. Foto: Oleg Alimov

20.07.2019

Stabhochsprung-Meeting Wittenberg blieb bis zuletzt spannend

Piotr Lisek verteidigte seinen Titel mit 5,81 Metern

Wittenberg (wg). Piotr Lisek, der sympathische Pole und aktuell weltbeste Stabhochspringer gewann, wie erwartet, auch die zweite Auflage des Internationalen Stabhochsprung-Meetings „Luther springt“ auf dem Marktplatz mit 5,81 Metern. 2,40 Stunden dauerte der Wettbewerb vor stimmungsvoller Kulisse, wenngleich die Zahl von mehr als 3.000 Zuschauern zur Premiere nicht erreicht wurde. 

Bereits im vorletzten Durchlauf stand Lisek als Sieger fest und ließ vor einer aufziehenden Gewitterfront 5,90 Meter auflegen: In den ersten beiden Versuchen scheiterte er denkbar knapp und zeigte, dass diese Höhe und mehr drin hätten sein können, beim dritten Versuch fehlte offenbar die Konzentration. Damit verfehlte Lisek den von ihm 2018 aufgestellten Wittenberger Meeting-Rekord von 5,94 Metern. 

Zuvor kam es zu einem spannenden polnisch-deutschen Wettkampf, nachdem sowohl Lisek als auch sein Landsmann Robert Sobera sowie Torben Blech und Bo Kanda Lita Baehre, beide vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die 5,66 Meter bewältigt hatten. Danach wurde die Latte auf 5,71 Meter gelegt, Torben Blech bewältigte die Höhe im zweiten Versuch, Sobera schied nach drei gescheiterten Versuchen aus. 

Baehre und Lisek ließen diese Höhe aus und stiegen wieder bei 5,76 Metern ein, während Blech diese Höhe ausließ. Baehre scheiterte knapp und wurde mit 5,66 Metern Dritter, während Lisek die Höhe im ersten Sprung schaffte. Bei 5,81 Metern stieg Blech wieder ein, scheiterte aber dreimal und Lisek stand mit seinem gelungenen zweiten Versuch bereits als Sieger fest, gab sich damit aber nicht zufrieden und legte besagte 5,90 Meter auf, eine Höhe, die in diesem Jahr weltweit nur fünf Athleten schafften.

Als Sieger des Wittenberger Meetings geht Lisek beim Internationalen Stadionfest Berlin (ISTAF) Anfang September an den Start. ISTAF-Direktor Martin Seeber war ebenso in der Lutherstadt zu Gast wie das ISTAF-Maskottchen Berlino, der ISTAF-Doppeldeckerbus als mobile Tribüne und die Pyrotchnik-Experten, die jeden erfolgreichen Sprung mit einem kleinen Feuerspektakel umrahmten. 

Seeber will die Leichtathletik in der gesamten Region stärken: „Das geht nur gemeinsam, ‚Luther springt’ war ein toller Auftakt.“ Ralph Hirsch, Direktor des Wittenberger Meetings und des Internationalen Leichtathletik-Meetings in Dessau, begrüßt die Kooperation: „Das ist der richtige Weg und ein wichtiges Signal für die deutsche Leichtathletik.“





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