Heinz Wehmeier (m.), Projektleiter der Deutsch-Russländischen Gesellschaft, Markus Biedermann (r.), Direktor der Kreismusikschule Wittenberg und Michael Marinov, künstlerischer Leiter des Paul-Gerhardt-Orchesters. Foto: Wolfgang Gorsboth

Heinz Wehmeier (m.), Projektleiter der Deutsch-Russländischen Gesellschaft, Markus Biedermann (r.), Direktor der Kreismusikschule Wittenberg und Michael Marinov, künstlerischer Leiter des Paul-Gerhardt-Orchesters. Foto: Wolfgang Gorsboth

17.04.2019

27. Internationale Musikalische Jugendbegegnung vom 27. April bis 6. Mai

Brücken bauen im Europa der Kulturen

Wittenberg (wg). „Wir praktizieren das Europa der Kulturen und wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen den Ländern in der Europäischen Union und Nicht-EU-Mitgliedern“, erklärt Heinz Wehmeier, Projektleiter der Deutsch-Russländischen Gesellschaft, die zum 27. Mal in Folge mit der Kreismusikschule die Internationale Musikalische Jugendbegegnung organisiert - mit Teilnehmern aus Mogiljow in Weißrussland, Kaliningrad in Russland, Burgas in Bulgarien und erstmals Ponte di Piave (bei Venedig) in Italien sowie von der Kreismusikschule Wittenberg. „Kinder und Jugendliche sind die besten Botschafter, um die Idee von Europa zu leben", betont Wehmeier. 

 „Mit der 27. Auflage können wir deutschlandweit auf eine einzigartige Kontinuität verweisen“, freut sich Markus Biedermann, Direktor der Kreismusikschule, „und doch ist jede Begegnung anders, weil einzigartig für die Teilnehmer und für die Konzertbesucher.“ Die Resonanz sei sehr groß - bei den Musikschülern, bei den ausländischen Teilnehmern und beim Publikum. „Diese Jugendbegegnungen haben Erfolgsgeschichte geschrieben“, meint Biedermann. 

Erstmals dabei ist Italien, der Kontakt ergab sich während einer Konzertreise des Paul-Gerhardt-Orchesters (PGO) in Bulgarien, wo man sich traf. Mitglieder des PGO hatten zum Weihnachtsfest gemeinsam mit dem Klangköper aus Ponte di Piave ein Weihnachtskonzert gegeben. „In diesem ebenfalls zu einer Musikschule gehörenden Orchester sind bereits die Jüngsten integriert, wir überlegen, diesen Ansatz der Nachwuchsarbeit zu übernehmen“, berichtet Michael Marinov, Leiter des PGO. 

Das Programm vom 27. April bis 6. Mai umfasst acht gemeinsame Konzerte, Proben vor den Auftritten und Freizeitangebote. 

Öffentliche Konzerte

* 29. April, 16 Uhr, Klinik Bosse Wittenberg 

* 29. April, 19 Uhr, Schloss- und Stadtkirche Pretzsch 

* 1. Mai, 16 Uhr, Stadtkirche St. Marien Prettin 

* 2. Mai, 19.30 Uhr, Festsaal Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg 

* 3. Mai, 11.30 Uhr, Konzert in Mehrzweckhalle Elster 

* 3. Mai, 19.30 Uhr, Cafeteria Sparkasse Wittenberg, zusammen mit Paul-Gerhardt-Orchester 

* 4. Mai, 16 Uhr, Kirche Poserna bei Lützen 

* 5. Mai, 15 Uhr, Abschlusskonzert an der Külsoer Mühle 

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Jugendbegegnung wird gebeten. 

Partnerschaft mit Vertrag 

Seit 27 Jahren wird die Städtepartnerschaft zwischen Mogiljow und der Lutherstadt praktiziert, auf der jüngsten Stadtratssitzung wurde einstimmig der Beschluss gefasst, die bisherige Projektzusammenarbeit mit einem Vertrag zu untersetzen (der Wittenberger Sonntag berichtete). Dies, so Wehmeier, habe in Mogiljow und in der weißrussischen Botschaft in Berlin große Freude ausgelöst. 

Am Donnerstag ist eine Wittenberger Delegation mit Vertretern des Gesundheitswesens, der Diakonie und der Arbeiterwohlfahrt nach Mogiljow gereist, um die Zusammenarbeit im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen zu vertiefen. „Mit im Gepäck haben wir einen Brief von Oberbürgermeister Torsten Zugehör an seinen Amtskollegen Wiktor Schorikow sowie den Entwurf des Partnerschaftsvertrages in Russisch“, berichtet Wehmeier. „Der Vertrag soll offiziell am 30. Oktober in der Lutherstadt im Beisein aller Wittenberger Partnerstädte feierlich unterzeichnet werden.“




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