Matthias Monecke, Vorstand des Augustinuswerks, bei den „Waldzwergen“ in Gohrau. Foto: Wolfgang Gorsboth

 Matthias Monecke, Vorstand des Augustinuswerks, bei den „Waldzwergen“ in Gohrau. Foto: Wolfgang Gorsboth

15.03.2019

Augustinuswerk e.V. investierte 450.000 Euro

Die „Waldzwerge“ öffnen ihre Türen

Oranienbaum-Wörlitz/Gohrau (wg). Wenn am Sonnabend, dem 16. März, die Kita „Waldzwerge“ auf dem Gelände der „Woodland-Ranch“ ihre Pforten von 10 bis 14 Uhr öffnet, ist dies nicht nur ein freudiger Anlass für die Kinder, ihren Eltern und den Erzieherinnen, sondern auch für die Stadt Oranienbaum-Wörlitz und die Ortschaft Gohrau.

Matthias Monecke, Vorstand des Augustinuswerks e.V., berichtet denn auch im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag von einer „Win-win-Situation für alle Beteiligten“. Denn der Fortbestand der mehr als 60 Jahre alten Kita war keineswegs gewährleistet: Der Altstandort in der Dorfstraße entsprach baulich nicht mehr heutigen Anforderungen und ein von der Stadt beauftragter Fachgutachter hatte sich für die Schließung ausgesprochen, weil die Einrichtung zu klein sei, um auf Dauer bestandsfähig zu sein.

„Der Kita-Erhalt trägt wesentlich zur positiven Wohnqualität in Gohrau und den umliegenden Ortschaften bei“, erklärt Monecke. Von der in Berlin ansässigen urban consult hat das Augustinuswerk die ehemalige Gohrauer Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte übernommen, um diese für circa eine Millionen Euro grundlegend zu sanieren und zur „Woodland-Ranch“ zu profilieren, womit der ökumenische Verein ganz neue Wege geht: Es entsteht ein barrierearmes Ferien- und Freizeitzentrum unter dem Motto des Wilden Westens. 

Während der vordere Teil des Gebäudekomplexes Wild-West-Charme ausstrahlt, wurde der hintere Teil ebenfalls vom Augustinuswerk für 450.000 Euro generalsaniert und bietet seit dem 1. Januar des Jahres Platz für die Kita „Waldzwerge“, deren Trägerschaft das Augustinuswerk zum 1. Januar 2017 übernommen hatte. Jeder Raum hat ein eigenes Farbkonzept und im Außenbereich entsteht noch ein Kinderspielplatz.

Aktuell werden in der Kita 17 „Waldzwerge“ von vier Erzieherinnen, einer Leiterin und zwei Servicekräften betreut, die Kapazität reicht für 30 Kinder und könnte bei Bedarf auf 40 Plätze erweitert werden. 

Denn Anmeldungen kommen längst nicht nur aus Gohrau, sondern auch aus den umliegenden Orten, denn für die Kita sprechen mehrere Faktoren - die idyllische Lage, der Top-Zustand, Sporthalle und Sportplatz, die mitgenutzt werden können sowie die sehr familiäre Atmosphäre und das Konzept, welches auf Wald- und Naturpädagogik mit viel Bewegung setzt: Die Kinder sind jeden Tag draußen, bei sehr schlechtem Wetter steht die Sporthalle zur Verfügung. 

Hinweis 

Interessenten können am 16. März von 10 bis 14 Uhr die neue Kita „Waldzwerge“ auf dem Gelände der „Woodland-Ranch“ in Gohrau, Jugendstraße 20, kennenlernen. Nach der Begrüßung gibt es Rundgänge durch die Kita, außerdem Kinderattraktionen, Kinderkleiderbörse und kleine Leckereien.





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