13.03.2019

Wittenberger Sonntag liest die Westfalenpost

Sexueller Missbrauch: Die Katholiken werden durch immer neue Enthüllungen schockiert

Hagen (ots) Kardinal Marx ist nicht zu beneiden. Vielen seiner Amtsbrüder muss er immer noch klarmachen, dass sexuelle Gewalt kein Kavaliersdelikt ist. Die Katholiken wiederum werden spätestens seit der enttäuschenden Missbrauchs-Konferenz im Vatikan Ende Februar immer ungeduldiger, weil die Aufklärung nicht voran geht - und jetzt verstört eine neue seriöse Studie die schockierten Christen zusätzlich. Demnach ist das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs in Einrichtungen der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland deutlich größer als angenommen. 

Unter diesen Aspekten gilt es schon als Fortschritt, dass die Bischofskonferenz jetzt endlich zu einer Zusammenarbeit mit den unabhängigen Opfervertretern bereit ist und die klerikale Sexualmoral auf den Prüfstand stellen will. 

Doch es ist wie im Märchen von Hase und Igel. Die Kirche bewegt sich langsam, zu langsam. Die Zeit rennt den Bischöfen gleich in doppelter Hinsicht davon: Die Glaubwürdigkeit der Institution Kirche sinkt rapide, aber noch schneller sinkt die Zahl der jungen Männer, die Priester werden wollen.




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