Ronny Broda und Matthias Eben im BMW 318is E36 bei der ADMV-Rallye Wittenberg. Foto: MSC

Ronny Broda und Matthias Eben im BMW 318is E36 bei der ADMV-Rallye Wittenberg. Foto: MSC

04.03.2019

Drei Erstplatzierte bei der ADMV-Landesmeisterschaft 2018

Aktive Rallyesportler des MSC Wittenberg

Wittenberg (WiSo). Gerade die Schotter-Pisten mit driftenden Autos und Sprüngen über Buckelpisten liefern bei der vom MSC Lutherstadt Wittenberg organisierten ADMV-Rallye spektakuläre Bilder und sind für die Zuschauer besonders interessant. MSC-Pressesprecherin Jana Dürr stellt im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag die aktiven Rallyesportler ihres Vereins vor, darunter die drei Erstplatzierten der ADMV-Rallye-Meisterschaft Sachsen-Anhalt.

Die Siegertrophäe in dieser Wertung sicherte sich im vergangenen Jahr der Lutherstädter Frank Zischkale mit seinem BMW 318is. Der Landesmeister stand im Jahr 2009 das erste Mal am Start einer Rallyeprüfung, damals noch mit einem VW Golf. Seit 2013 war er regelmäßig mit seinem BMW 318is auf den Strecken auszumachen und sammelte Erfahrung und Anerkennung besonders auf dem anspruchsvollen Schotter. „Eine Reglementänderung durch den DMSB bremste ihn nach 2016 aus, dafür lohnte sich der Einsatz im vergangenen Jahr umso mehr“, berichtet Dürr. „Insgesamt sieben Starts bei einem Ausfall reichten aus, um sich den Pokal für den Sieg in der Sachsen-Anhalt-Meisterschaft zu sichern.“ 

Als Uwe Joachim 1997 erstmals an den Start ging, pilotierte er einen Opel Kadett E und  so ein Fahrzeug sollte sein Favorit auf den von ihm so geliebten Schotterstrecken werden. „Die Statistik schreibt ihm fast 160 gestartete Veranstaltungen inklusive mehrerer gewonnener Meisterschaften zu, eine beachtliche Leistung“, sagt Dürr. Dabei steuerte er verschiedene Fahrzeuge,  seit 2017 ist ein VW Polo sein Arbeitsgerät. 

Thomas Heise, Dritter der ADMV-Rallye-Sachsen-Anhalt-Meisterschaft, blickt mit seinem ersten Start in 1991 auf die längste Karriere zurück. Während dieser Zeit sammelte er mit diversen Co-Piloten und auch selbst als Co-Pilot vielfältige Erfahrungen, die er sich nach einer längeren Pause zunutze zu machen wusste, als er 2017 wieder an den Start ging. Mit neuem Fahrzeug, einem Nissan Micra, und neuer Co-Pilotin vorerst auf den Gleichmäßigkeitsprüfungen der Histo-Rallyes unterwegs, hatte das Team Zeit, sich aufeinander einzuspielen. 

Auf ebenfalls beachtliche Ergebnisse kann Benjamin Derda zurückblicken. 2004 sammelte er erste Erfahrungen im Rallyeauto und nahm im Jahr 2005 zum Havellandpokal erstmals selbst das Lenkrad eines Seat Ibiza Cupra in die Hand. Es folgten viele Jahre im Trabant P 601. „Höhepunkt der gemeinsamen Zeit und gleichzeitig auch das letzte Jahr mit der liebevoll ‚Franzl’ genannten Rennpappe war die Saison 2016, welche mit 14 Starts beachtlich vollgepackt war“, erklärt Dürr, „und die sich Derda mit dem Sieg im ADMV Trabant-Cup krönen konnte.“ In den folgenden Jahren half er gelegentlich als Co-Pilot aus, möchte nun aber als Fahrer wieder selbst die Richtung bestimmen.

Mit ihrem Wartburg 1.3 brachten die Wittenberger Ronny Broda und Matthias Eben ein markantes optisches Highlight auf die Rallyestrecken. Seit 2005 gehören sie zu den aktiven Motorsportlern des Wittenberger Vereins. Anfangs beschränkten sie sich noch auf die heimischen Strecken, zu denen auch die Rallye in Bad Schmiedeberg sowie die Havellandrallye gehören. In der Saison 2017 pausierte das eingespielte Team und kümmerte sich um den Aufbau eines BMW 318is E36, mit welchem sie im vergangenen Jahr ihre  13. gemeinsame Saison bestritten.

Auch Florian Pitzk gehört in die Liste der aktiven Motorsportler: „Er ist einer der fleißigen Co-Piloten unseres Vereins und hat sich seine ersten Sporen 2010 und 2011 an der Seite von Uwe Joachim verdient“, weiß Dürr. Seit 2012 gibt er hauptsächlich im Mitsubishi von Robby Fechner den Ton an. Gelegentlich wechselte Pitzk auch mal den Chauffeur und half bei anderen Teams aus. Im vergangenen Jahr änderte er seine Position und steuerte einen Renault Clio als Vorauswagen zur ADMV-Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg.




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