Steffen Calow (r.) und Andy Straube haben sich vor den Karren des neu gegründeten Vereins „Die Wittenberger Gastwirte“ gespannt. Foto: Wolfgang Gorsboth

Steffen Calow (r.) und Andy Straube haben sich vor den Karren des neu gegründeten Vereins „Die Wittenberger Gastwirte“ gespannt. Foto: Wolfgang Gorsboth

02.03.2019

Neu gegründeter Verein verspricht qualitätsvollen Neustart

Kneipenmusiknacht lebt als „Wittenberg live!“ wieder auf

Wittenberg (wg). Die „Wittenberger Kneipenmusiknacht“ lebt wieder auf unter dem Motto „Wittenberg live!“ Dazu wurde am 27. Januar der Verein „Die Wittenberger Wirte“ gegründet, der aktuell 14 Mitglieder zählt: 13 Gastronomen und Marian Kronbügel, Chef der „Max Demian Band“, der das Booking der Bands übernommen hat. Bis jetzt wollen sich 20 Locations in der Altstadt, von der „Alten Canzley“ bis zum „Haus des Handwerks“, am 29. Mai beteiligen. 

Die über Jahre erprobte und erfolgreiche Tradition, die in ihren besten Zeiten bis zu 8.000 Besucher anlockte, verschwand zwischenzeitlich aus dem Terminkalender, wurde im kleineren Rahmen wieder animiert, ohne an die großen Erfolge der Vergangenheit anknüpfen zu können, um im vergangenen Jahr erneut auszufallen. 

„Wir haben das sehr bedauert, weil wir immer an das Potenzial dieser Livemusiknacht geglaubt haben“, erklärt Andy Straube, Geschäftsführer von „BitterSuess“ und zweiter Vorsitzender des Vereins. Man habe in Gesprächen mit Gastronomen und auch einzelnen Musikern ausgelotet, ob sich eine Neuauflage lohnt und die Vorstellungen eruiert.

Das Feedback war positiv und so wurde der neue Verein gegründet, dessen Hauptaufgabe die Organisation und Durchführung von „Wittenberg live!“ ist. „Einig sind sich die Initiatoren, dass Wittenberg ein sehr musikaffines Publikum hat und wir deshalb auf Qualität setzen müssen“, betont Marian Kronbügel, „die Qualität in der Musik soll der Qualität der Gastronomiebetriebe entsprechen.“ 

Deshalb bucht nicht jede Location ihre eigene Band, sondern Kronbügel und seine Bandmitstreiter übernehmen diesen Part, denn sie kennen die Musikszene und verfügen über die Logistik. „Wir wollen so ein hochwertiges und breit aufgestelltes Programm gewährleisten, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist“, versichert Kronbügel. 

Außerdem engagiere man nur Künstler, die bis dato noch nicht zur Kneipenmusiknacht spielten: „Wir wollen einen kompletten Cut, denn ‚Wittenberg live!“ ist ein Neustart“, sagt Kronbügel und deshalb werde am 29. Mai auch die „Max Demian Band“ nicht dabei sein, dafür aber einige internationale Künstler. Circa 17.000 Euro wollen die Initiatoren in die Hand nehmen. 

„Wir haben uns bewusst für den 29. Mai, einem Mittwoch entschieden, denn am 30. Mai ist Christi Himmelfahrt, also ein arbeitsfreier Feiertag“, berichtet Steffen Calow, Eigentümer der „Niederlassung“ und erster Vorsitzender des Vereins „Die Wittenberger Wirte“. 

In der Vergangenheit habe es jedes Jahr einen anderen Termin für die Kneipenmusiknacht gegeben, nun habe man auch für die kommenden Jahre einen Fixpunkt, an dem sich jeder – Gastronomen und Besucher - orientieren könne und man komme auch nicht mit dem Pendant in Jessen ins Gehege. Zudem: „Bands für einen Termin in der Woche zu buchen, ist meist preiswerter als am Wochenende“, so Calow. 

Nicht alle Gastronomen machen mit: „Es gab auch ablehnende Meinungen, aber wir gehen davon aus, dass sie sich bei einem erfolgreichen Neustart im nächsten Jahr anschließen werden“, meint Calow. Auch im neugegründeten Verein sind weitere Mitstreiter gern gesehen. 

„Man muss eigene Initiative entwickeln und nicht immer nur auf andere zeigen wie zum Beispiel die Stadt“, erklärt Kerstin Bode, Hotelmanagerin des Best Western Soibelmanns Wittenberg. Auf dem Hof des Hotels wird eine zehnköpfige Funkband spielen. Das Duo „byebye“ aus Leipzig gastiert im Café Vlora und „King Kreole“, ebenfalls aus Leipzig, ist im Brauhaus zu erleben. 

„Derzeit werden die Verträge mit den Künstlern vorbereitet, in 14 Tagen liegt die komplette Liste vor“, kündigt Kronbügel an. Die Palette reicht von Blues und Jazz, über Rock und Rock’n’Roll bis Folk und Singer & Songwriter – auf jeden Fall vielseitig und stimmungsvoll. 

Eintritt mit Bändchen 

Am Prozedere ändert sich nichts: Zum Eintritt in allen beteiligten Locations berechtigt ein Bändchen, das im Vorverkauf 13 Euro und an der Abendkasse 15 Euro kostet. Die Live-Musik spielt am 29. Mai von 20 bis 24 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Jeder Besucher erhält ein kleines Programmheft, in dem alle Locations nebst einer Beschreibung der Bands aufgelistet sind.




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