19.02.2019

Auf dem Kunst- und Kulturhof eine weitere Vision umgesetzt

E-Tankstelle am „Ampelhaus“

Oranienbaum (wg). Als kleinen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz sowie zur touristischen Erschließung der Region bezeichnet Architektin Jana Pfeiffer die Inbetriebnahme der E-Tankstelle auf dem Gelände am „Ampelhaus“, wie das an der zentralen Kreuzung Oranienbaums gelegene markante Haus mit dem orangenen Anstrich heißt. Angesichts der in den vergangenen zwei Jahren realisierten Investitionen handele es sich zwar um ein eher kleines Vorhaben, gleichwohl um eine weitere Vision, die man umgesetzt habe.

Elektriker Silvio Krieg habe weitsichtig gehandelt, als er vor zwei Jahren einen entsprechenden Anschluss gelegt habe. Weitere Arbeiten seien erforderlich gewesen, wie die Verlegung der Kabel in einem Schacht, die im Rahmen der nunmehr abgeschlossenen Hofgestaltung realisiert wurden. „Die Anmeldung und Freigabe der E-Tankstelle waren dann noch einmal eine Wissenschaft für sich“, spielt Jana Pfeiffer auf die Bürokratie an. 

„Wir sind ein kleines, innovatives und umweltbewusstes Unternehmen mit Visionen“, so Pfeiffer. Zwar fahre vom „Ampelhaus“-Team noch niemand ein E-Fahrzeug, aber die Voraussetzungen seien geschaffen und man überlege eine Umstellung des Fuhrparks auf E-Autos, zudem wolle man die Mitarbeiter zum Umstieg motivieren. 

Eine weitere Vision: Eines Tages sollen kleine, geräuschlose und umweltfreundliche E-Mobile durch das gesamte Dessau-Wörlitzer Gartenreich fahren – und dabei auch das „Ampelhaus“ ansteuern. 

Die E-Tankstelle nutzen können auch alle Kunden und Gäste sowie die Oranienbaumer während der Geschäftszeiten des „Ampelhauses“. Die Visionen gehen weiter, so plant Jana Pfeiffer die Installation einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Flachdach, um den Strom für die E-Tankstelle selbst zu produzieren.

„Alles, was wir seit 2016 geplant haben, wäre dann umgesetzt“, betont Pfeiffer. Das „Ampelhaus“ ist indes nicht nur ein Bürogebäude, vielmehr hat sich Jan Pfeiffer hier einen Traum erfüllt und einen Ort geschaffen, an dem sich Menschen treffen und feiern können, Kunst- und Kulturgenuss inklusive. Und deshalb, verspricht Pfeiffer, gäbe es auch in Zukunft neue Ideen, von denen aber erst zu hören sein werde, wenn sie spruchreif sind.




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