05.01.2019

Wertschätzung für Verdienste im Ehrenamt

Lucas-Cranach-Preis beim Neujahrsempfang verliehen

Wittenberg (wg). Traditionell in den Neujahrsempfang der Stadt Wittenberg eingebettet ist die Verleihung des Lucas-Cranach-Preises, verliehen wurde er in drei Kategorien und zum zweiten Mal nach 2018 gab es einen Sonderpreis. Der Preis, so Oberbürgermeister Torsten Zugehör, sei ein Zeichen der Wertschätzung für Verdienste um das Gemeinwohl der Stadt.  

Als „tonangebenden Allrounder“ lobte das Stadtoberhaupt den professionellen Musiker Michael Marinov (Kategorie „Kunst und Kultur“), der einst am Mitteldeutschen Landestheater und an der Anhaltischen Philharmonie wirkte. Als Dozent an der Kreismusikschule ist er ein geachteter Lehrer, außerdem Leiter des Paul-Gerhardt-Orchesters und Mitglied des kammermusikalischen Trios „ad libitum“. 

„Michael Marinov hat sich mehr als 50 Jahre lang die leidenschaftliche Liebe zur Musik bewahrt und überträgt diese auf seine Schüler, Musiker und das Publikum“ sagte der OB. Des Weiteren engagiert sich Marinov für die internationale musikalische Jugendbegegnung und er hat die Organisation und Systematisierung eines umfangreichen Notenarchivs übernommen. 

Als „wahre Friedensstifter“ bezeichnete der OB die Deutsch-Russländische Gesellschaft (Kategorie: „Arbeit im Ehrenamt“), die Auszeichnungen nahmen DRG-Präsident Siegfried Dümichen und Projektleier Heinz Wehmeier entgegen. Gegründet 1992, habe sich die DRG zunächst für Tschernobyl-Kinder engagiert, daraus seien die guten Kontakte zu Mogiljow und Mozyr entstanden, die heute vor allem für den Kulturaustausch und für menschliche Begegnungen genutzt würden. 

Das Wirken der DRG stelle ein wichtiges Fundament für das zivilgesellschaftliche Engagement dar und trage beispielhaft dazu bei, Wittenberg als weltoffene und bunte Stadt zu profilieren. In einer Zeit, in der die Völkerverständigung wichtiger denn je geworden sei, brauche es dringend Initiativen wie die DRG, die als Botschafter und Brückenbauer zwischen den Kulturen agierten. 

„Bezahlbare, saubere Energie in allen Teilen der Welt – mit dieser Vision ist das Unternehmen Tesvolt 2014 gestartet“, erinnerte OB Zugehör. Mit Unternehmergeist und Erfolg hätten Daniel Hannemann und Simon Schandert gezeigt, dass auch aus Wittenberg aus wichtige Impulse im High-Techbereich gesetzt werden könnten. Die Tesvolt GmbH (Kategorie: „Impulse für die Stadt“) zeichne sich als Anbieter intelligenter und ökonomischer Stromspeicher aus und entwickele wichtige Bausteine für die Energiewende. 

Der Sonderpreis ging an Yadegar Asisi, der am Freitagabend verhindert war, der Preis, versicherte Zugehör, werde zu einem späteren Termin im würdigen Rahmen übergeben. Mehr als 500.000 Besucher hätten seit der Eröffnung am 21. Oktober 2016 das Panorama „Luther 1517“ des international renommierten Künstlers besichtigt. „Asisi widmet sich nur Themen, die ihn faszinieren, Luther hat ihn fasziniert“, sagte Zugehör. 

Für die Ausgezeichneten gab es eine Urkunde, eine kleine silberne Cranach-Schlange sowie Blümchen, überreicht von Zugehör gemeinsam mit Bürgermeister Jochen Kirchner und der Stadtratsvorsitzenden Franziska Buse. Einen Extra-Blumenstrauß hatte der Botschaftsrat Weißrusslands für die DRG.




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