AWO-Geschäftsführerin Corinna Reinecke (l.) und SPD-Stadtrat René Stepputis (2.v.l.) überreichen den Erlös der Suppen-Aktion in Höhe von 860 Euro an den DRG-Vorsitzenden Siegfried Dümichen (3.v.l.), DRG-Projektleiter Heinz Wehmeier und DRG-Vorstand Monika Pusch. Das Geld kommt der Jugendbegegnung zugute. Foto: Wolfgang Gorsboth

AWO-Geschäftsführerin Corinna Reinecke (l.) und SPD-Stadtrat René Stepputis (2.v.l.) überreichen den Erlös der Suppen-Aktion in Höhe von 860 Euro an den DRG-Vorsitzenden Siegfried Dümichen (3.v.l.), DRG-Projektleiter Heinz Wehmeier und DRG-Vorstand Monika Pusch. Das Geld kommt der Jugendbegegnung zugute. Foto: Wolfgang Gorsboth

26.12.2018

Neues Protokoll mit Mogiljow in Vorbereitung

DRG: Dialog und Verständigung

Wittenberg (wg). „Die belarussische Delegation ist glücklich zurückgekehrt“, schreibt Boris Batura, Vorsitzender der belorussischen Assoziation der Partnerstädte, in einem Brief an Dr. Heinz Wehmeier, Projektleiter der Deutsch-Russländischen Gesellschaft (DRG). Zusammen mit der Evangelischen Akademie und dem Städtepartnerschaftsbeirat war die DRG Gastgeberin der Städtepartnerschaftskonferenz Belarus im November mit 130 Teilnehmern aus 30 Städten.

„Dass die Wahl auf uns als Ausrichter gefallen ist, ist auch Anerkennung für das, was wir leisten“, erklärt Wehmeier. Weil die Konferenz ein voller Erfolg war und wichtige Akzente setzen konnte, soll die DRG in den Beirat der Stiftung West-Östliche Begegnungen aufgenommen werden. 

Wehmeier reist in Wittenbergs Partnerstadt Mogiljow, um das im Entwurf vorliegende Protokoll abzustimmen, in dem beide Partner jeweils für das neue Jahr ihre gemeinsamen Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales und Jugendbegegnungen planen. Zwischen Mogiljow und der Lutherstadt besteht keine offizielle Partnerschaft, stattdessen werden verbindliche Protokolle von den beiden Stadtoberhäuptern unterzeichnet und von den zivilgesellschaftlichen Akteuren umgesetzt.

Als die Arbeit 1992 begann, waren es vor allem Hilfsaktionen, die die Wittenberger antrieben. Heinz Wehmeier erinnert sich noch gut an die vielen Tschernobyl-Projekte, innerhalb derer Kindern und Jugendlichen aus den verseuchten Regionen Weißrusslands ein Urlaubs- und Erholungsaufenthalt in Deutschland ermöglicht wurde.

„Daraus hat sich sehr schnell der kulturelle Austausch entwickelt“, sagt er. Der brachte innerhalb von 26 Jahren rund 900 Kinder von hier nach Mogiljow, verbunden mit Abstechern nach Mozyr und Minsk sowie 1.600 von dort lernten Wittenberg kennen.

„Das Wertvolle ist, dass es keine verordnete Freundschaft ist, wie man sie vor 1989 kannte“, betont der Projektleiter, „sondern solche, die von den Bürgern gewünscht werden.“ 

Die DRG mit ihren mehr als 70 Mitgliedern hat beim Austausch zwischen den Kulturen mehr erreicht, als es manchen offiziellen Städtepartnerschaft gelingt. In den Bereichen Kommunalwirtschaft, Diakonie und Medizin gibt es regelmäßige gegenseitige Kontakte, nun haben auch der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt und das Augustinuswerk Interesse angemeldet an einem Austausch zu Themen der Altenpflege und Arbeit mit Behinderten, Ansprechpartner sind die Schwestern der Barmherzigkeit vom Kloster der Heiligen Elisabeth in Minsk. 

Das Programm für 2019 ist vielfältig, es umfasst Klassiker wie die internationale musikalische Jugendbegegnung (April/Mai), die Jugendfahrt von Schülern des Lucas-Cranach-Gymnasiums nach Belarus, Auftritte des Moskauer Männerchores und des Tanztheaters Alexis, den „Russischen Musiksommer“ sowie im Dezember ein Ballettgastspiel im Phönix.




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