26.12.2018

Sonderschauen 2019: Maria in der Modernen und Kunstpositionen nach 1945

Stiftung Christliche Kunst blickt auf spannendes Jahr zurück

Wittenberg (WiSo). „2018 war für die Stiftung Christliche Kunst ein recht turbulentes Jahr mit vielen spannenden Ausstellungen und Veranstaltungen“, blickt Vorstandsvorsitzende Jutta Brinkmann zurück. Höhepunkte waren die beiden großen Ausstellungen „Denn durch die Liebe wird der Mensch besser“ und „Thesen. Dänische Gegenwartskünstler im Dialog mit der Reformation“. 

Erstmals wurden neue Veranstaltungsformate erfolgreich erprobt wie das Ausstellungsgespräch „George Grosz und der russische Christus“, ein Künstlergespräch mit Lise Harlev und Ulrik Møller im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin sowie das Vermittlungsprogramm für Kinder „Wer kippelt da beim Abendmahl“, welches im Rahmen des Förderprogramms „Ontras Stadtbekannt“ vor wenigen Tagen gewürdigt und mit 200 Euro gefördert wurde. 

Derzeit zeigt die Stiftung die neue Dauerausstellung „Christliche Botschaften von Chagall bis Beuys“. Neben Arbeiten aus dem reichen Sammlungsbestand geben kleine Notizen Auskunft über die Lieblingsbilder der Mitarbeiter aus dem Besucherdienst. 

„Außerdem hat die Stiftung auch 2018 wieder an verschiedenen Orten in Deutschland ausgestellt“, berichtet Brinkmann. Im Winter in der Friedenskirche Ludwigshafen unter dem Titel „Grieshaber Passion im Dialog mit Werken des 20. Jahrhunderts“ und traditionell zur Passionszeit in der Evangelischen Akademie Wittenberg, in diesem Jahr mit dem Titel „Der prophetische Blick“. Mehrere Arbeiten gingen im Frühjahr/Sommer zudem als Leihgabe an die vielbeachtete Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis Heute“ im Museum für Kunst und Kultur Münster. 

Sonderausstellungen 2019

2019 wird es zwei Sonderausstellungen geben: Ab Ende April wird in Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten „Zwischen Liebe und Verzweiflung. Maria in der Moderne – von Chagall bis Kollwitz“ zu sehen sein. In Ergänzung zur großen Marienausstellung im Augusteum („Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen“) legt die Ausstellung im Schloss den Fokus auf den Beginn der Moderne, als sich ein Wechsel hinsichtlich der Typologisierung der Maria vollzieht: Die Jungfrau und Mutter Gottes – der Inbegriff von Demut, Liebe und Barmherzigkeit - wird zu einer ganz weltlichen Frau und Mutter mit der ganzen Bandbreite an zutiefst menschlichen Gefühlen wie Liebe, Verzweiflung, Hoffnung und Trauer. Die Ausstellung beleuchtet die vielfältige Darstellung Marias in der modernen Kunst anhand grafischer Arbeiten von Käthe Kollwitz, Oskar Kokoschka, Marc Chagall oder HAP Grieshaber. 

 Im Herbst/Winter steht Wittenberg ganz im Zeichen des Sammlers Gerd Gruber: An drei Orten – der Cranach-Stiftung, im Alten Rathaus und im Schloss – werden ausgewählte, internationale Positionen der Kunst nach 1945 aus der umfangreichen Sammlung des Wittenbergers gezeigt. So kommt es zu einer Gegenüberstellung der religiösen und nicht-religiösen Grafiken international bekannter Künstler wie Pablo Picasso, Marc Chagall, Otto Dix, Oskar Kokoschka oder HAP Grieshaber. 

Zu beiden Sonderausstellungen sind  spannende Veranstaltungen und Ausstellungsgespräche geplant.

„2018 wurde unsere Stiftung reich beschenkt“, so Brinkmann. Bereits im Sommer übereignete Bettina Sinkwitz-Schau die religiösen Grafiken aus dem Nachlass ihres Vaters, dem Künstler Paul Sinkwitz. Im Herbst übergab Silvia Kaufmann aus Leipzig 90 grafische Arbeiten der Künstler Ernst Kaufmann, Herbert Pasche, Curtius Schulten und Paula Jordan aus dem Nachlass Ernst Kaufmanns der Stiftung. Und Ende November schenkte Dr. Gerd Gruber ein paar wunderbare Farb-Prägedrucke des litauischen Künstlers Antanas Kmieliauskas. 

Hinweis 

Vom 31. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019 hat die Stiftung Christliche Kunst geschlossen. Öffnungszeiten bis März: Montag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr, Sonntag von 12 bis 16 Uhr. Der Zugang erfolgt über das Besucherzentrum im Schloss.




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