06.12.2018

Wittenberger Sonntag liest die Frankfurter Rundschau

Unwürdiges Gezerre im Föderalismus

Frankfurt (ots) - Warum fällt Politikerinnen und Politikern das Thema Bildung so schwer? Alle sagen immer wieder, Schulen und Kitas müssen besser ausgestattet werden, Betreuerinnen und Betreuer besser entlohnt werden. Wenn es dann aber an die Arbeit geht, dann verhaken sie sich im Detail. 

Beim Kita-Gesetz beispielsweise streiten sich Bund und Länder über die Dauer der Finanzierung. Hat man im Familienministerium nicht gewusst, dass es nicht reichen wird, Geld nur bis 2022 überweisen zu wollen? Und wenn es ein Fehler war, warum wird er nicht geräuschlos beseitigt?

Ähnliches ist beim Digitalpakt Schule zu beobachten. Erst auf der Zielgeraden ist einigen Bundesländern aufgefallen, dass der Föderalismus bedroht ist, wenn der Bund nicht nur zahlt, sondern auch noch mitreden will. Hätte man das nicht früher klären können? 

Kinder, Eltern und Betreuer können auf so ein unwürdiges Gezerre verzichten. Sie wollen einfach, dass es genügend Kitaplätze gibt oder möchten genügend Computer. Ist das zu viel verlangt?




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