25.11.2018

Stadtwerke-Tochter wittenberg-net realisierte zehntes Projekt

Auch Nudersdorf hat das schnelle Internet

Nudersdorf (wg). „Mit dem letzten Spleiß zur Inbetriebnahme des neuen Glasfasernetzes in Nudersdorf wird ein weiterer Wittenberger Ortseil mit schnellem Internet versorgt“, erklärte Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) am Donnerstag bei der offiziellen Inbetriebnahme. „Zur großen Kernstadt gehören auch die Ortsteile und Hochgeschwindigkeits-Internet ist heute genauso Teil der Daseinsvorsorge wie Gas, Wasser und Abwasser.“ 

Die Entscheidung, dass die Stadtwerke die Zukunft der Telekommunikation in der Region selbst in die Hand genommen haben und dazu 2016 die wittenberg-net GmbH als Tochterunternehmen erwarben, sei eine kluge Entscheidung gewesen. 

Eine flächendeckende Breitbandversorgung sei heute nicht nur für Unternehmen ein entscheidender Standortfaktor, sondern auch wichtig für die Wohnattraktivität. Ziel sei es, alle weißen Flecken im Breitbandnetz zu beseitigen und das gesamte Stadtgebiet fit für die Gigabit-Gesellschaft zu machen. 

 „Als wir die wittenberg-net GmbH erworben haben, wollten wir uns schnell auf den Weg machen, aber es gab viele Bremsen wie bürokratische Fördermittel-Modalitäten“, blickte Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Joachim Herrmann zurück. Und doch sei es gelungen, mit der Inbetriebnahme des schnellen Internets in Nudersdorf in kurzer Zeit das zehnte Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, im Dezember folge Seegrehna, im nächsten Jahr stehe unter anderem Klitzschena auf dem Plan.

„Am 22. Mai führten wir in Nudersdorf den symbolischen Spatenstich durch, nach nur sechs Monaten Bauzeit können wir den Ort komplett mit superschnellem Internet versorgen“, erklärte Dr. Peter Lubitzsch, Geschäftsführer der wittenberg-net GmbH. Dabei dauern die Genehmigungsplanungen deutlich länger als die Bauzeit, denn bereits im Juli 2016 hatte die wittenberg-net GmbH den Zuschlag für das Vorhaben erhalten und fortan auf die nötigen Bescheide und vertraglichen Grundlagen von Bund und Land gewartet. 

„Wir haben von Wittenberg bis Nudersdorf eine mehr als zehn Kilometer lange Glasfasertrasse verlegt“, erläuterte Karsten Siebner, zweiter Geschäftsführer der wittenberg-net GmbH, die technische Ausführung. Über diese Trasse kommen nun rund 400 Haushalte in den Genuss eines schnellen Internetanschlusses mit mindestens 50 Mbit/s. Investiert wurden 250.000 Euro, davon entfallen 100.000 Euro auf Fördermittel.




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